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-   Fachbeilagen
Gerüst im Bogenverlauf abgetreppt
Gerüst im Bogenverlauf abgetreppt
Für die Ausführung von Sanierungs-
und Korrosionsschutzarbeiten am
Stahlbaubogen der Lanxess arena
in Köln hat die Firma Teupe &
Söhne Gerüstbau sämtliche Ge-
rüste und Befahranlagen einschließ-
lich kompletter Einhausung gestellt.
                                   Fotos: Teupe
Köln (ABZ). – Die Firma Teupe & Söhne Gerüstbau GmbH, Niederlassung Rheinland, hat für die Ausführung von Sanierungs- und Korrosionsschutzarbeiten am "Henkelmännchen", dem Stahlbaubogen der Lanxess arena in Köln, sämtliche Gerüste und Befahranlagen einschließlich kompletter Einhausung gestellt. Die Arbeiten an der Bogenaußenseite sind überwiegend bereits im letzten Jahr ausgeführt worden, die Restarbeiten sowie alle Sanierungsarbeiten innerhalb des Stahlbaubogens erfolgen in diesem Jahr.

Das gesamte Arena-Dach ist am Bogen mittels 12 Paar Stahlrohren aufgehängt. Der Bogen ist 260 m lang und am Scheitelpunkt 75 m hoch. Das Gesamtgewicht der Gerüstkonstruktion beträgt über 160 to. Die Ausführung erfolgte als Hängegerüst an eigens für das Bauvorhaben von Teupe projektierten Stahlbau-Aufhängepunkten, die dauerhaft am Bogen verbleibend nach ZTV-Ing angeschweißt wurden. Das Gerüst ist im Bogenverlauf in jedem Feld abgetreppt.

Gerüst im Bogenverlauf abgetreppt
Für die Korrosionsschutzarbeiten an
den Stahlrohren der Dachaufhän-
gung wurden zusätzlich zwei elek-
trisch betriebene Hängegerüste
installiert.

Da die Seiten des Stahlbaubogens konisch verlaufen, sind die Gerüstseiten nach innen mit Gerüstverbreiterungen und Konsolen individuell für jedes Feld angepasst. Die Gerüstkonstruktion wurde im Bogenbereich über dem Dach als auskragendes Gerüst mittels Diagonalen vorgebaut, dann die Stahlbau-Aufhängepunkte angeschweißt und das Gerüstfeld aufgehängt. Erst danach konnte die Gerüstkonstruktion für das nächste Gerüstfeld wieder als auskragendes Gerüst (bis max. 2,57 m Feldweite) weiter vorgebaut werden.

Um Zeitvorteile zu realisieren, wurden von Teupe von beiden Seiten des 260 m langen Bogens die Gerüst- und Schweißerarbeiten vorangetrieben. Außer H-Last-Druckankern oben an den Bogenseiten waren keine weiteren Abstützungs- oder Berührungspunkte am Bogen zugelassen, da sonst die Korrosionsschutzarbeiten unnötig behindert worden wären.

Für die Korrosionsschutzarbeiten an den Stahlrohren der Dachaufhängung wurden zusätzlich zwei elektrisch betriebene Hängegerüste installiert, mit denen die Seile rundherum (360°) zugänglich sind.

Mehr lesen Sie in der ABZ 22/12.



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