Acht Kompressoren von CompAir

Niedrige Kosten gaben Ausschlag

Hamburg (ABZ). - Als Korrosionsschutz-Unternehmen ist die Krebs Unternehmensgruppe mit vielen Standorten an der gesamten deutschen Nord- und Ostseeküste präsent. Da vielfach entsprechende Starkstromanschlüsse Vorort auf den Baustellen nicht verfügbar sind, setzte das Hamburger Unternehmen bei seiner jüngsten Investition auf leistungsstarke Dieselkompressoren.

Es wurden dann gleich acht Kompressoren des Typs C 250 TS-12 von CompAir gekauft. Bei 25 m Volumenstrom pro Minute liefern die Maschinen satte 12 bar Betriebsüberdruck. Fünf Maschinen sind im Rostocker Hafen stationiert. Zwei sind für die Niederlassung in Wismar bestimmt. Für diese Standorte wählte die Firma Krebs Versionen mit Kufenrahmen ohne Fahrwerke, da diese Kompressoren sehr selten umgesetzt werden. Der achte Kompressor ist eine Fahranlage und wird überwiegend auf einem Raffineriegelände in Hamburg mit häufigen Umsetzungen eingesetzt. "Wir haben uns wegen der günstigen Verbrauchswerte beim Diesel für Maschinen von CompAir entschieden", erklärt Andreas Biermann, Geschäftsführer bei der Krebs Unternehmensgruppe.

Lieferant war Peter Gay Baumaschinen in Bremen. Die Baureihe C200 TS-24 bis C270 TS-9 von CompAir setzt eine einzigartige Bi-Turbo-Technologie ein. Hierbei ist nicht nur der Antriebsmotor turboaufgeladen sondern ein zweiter Turbolader "drückt" zusätzlich mehr Luft in den Ansaugkanal der Verdichterstufe. In Verbindung mit einer innovativen Steuerung kann der Kompressor damit energieeffizienter gegenüber vergleichbaren Maschinen gefahren werden. Außerdem ist der Kompressor gegenüber Maschinen mit vergleichbarer Leistung deutlich kompakter in seinen Abmessungen. Als Fahrgestellversion bleibt das Gewicht unterhalb von 3500 kg. Weniger Dieselverbrauch bei gleicher Leistung ist per se schon mal umweltfreundlich. Die TurboScrew-Kompressoren sind mit dem SCRT-System (Selective Catalytic Reduction Technology) ausgerüstet, das nahezu sämtliche Rußpartikel und Stickoxide aus den Dieselabgasen entfernt.

Die Maschinen mit ihren Teams im Rostocker Hafen leisten Schwerstarbeit. Dort werden bis zu 1000 t wiegende Monopiles für offshore Windkraftanlagen, von innen und außen gestrahlt und beschichtet. Bemerkenswert ist, dass die Auftraggeber unterschiedliche Ausführungen in der Beschichtung wünschen. Für die Fachleute von Krebs ist das kein Problem. Gegenüber dem Betriebsgelände ist ein Hersteller von Hafenmobilkranen ansässig, für den man ebenfalls Strahl- und Beschichtungsarbeiten ausführt. Gearbeitet wird ganzjährig. Mobile und beheizbare Hallen bieten eine entsprechende Arbeitsumgebung für eine hochwertige Ausführung der Strahl- und Beschichtungsarbeiten.

Die Krebs Unternehmensgruppe steht für modernsten Korrosionsschutz, bietet Kundennähe und fasst sich als Systemlieferant auf. Denn für die Logistik mit Lkw ab 3,5 t und Autokranen bis 500 t Tragkraft oder beim Gerüstbau hat man Lösungen im eigenen Unternehmen. Neben klassischer Strahltechnik gehört auch Höchstdruckstrahlen bis zu 3000 bar mit Wasser zur Unternehmensleistung. Die Firma Krebs ist Ausbildungsbetrieb, sorgt natürlich auch für die Fortbildung langjähriger Mitarbeiter und sieht in Verbindung mit modernster Technik die Grundlage für ein zukunftsorientiertes Unternehmen.

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