Asphaltieren in den Wintermonaten

Straßenschäden sofort solide reparieren

Hessisch Lichtenau (ABZ). – Wenn die ersten Asphalt-Mischanlagen nach der Winterpause wieder ihren Betrieb aufnehmen, können auch die dringenden Reparaturarbeiten umgehend beginnen: Der Einsatz von beheizbaren Asphalt-Thermo-Containern bietet auch in den Wintermonaten die Möglichkeit, bei Temperaturen unter 5 °C die Asphalt-Deckschichten auf die unmittelbar zuvor eingebaute Tragschicht aufzubringen, heißt es von Seiten der Asphalt-Thermo-Container GmbH (ATC).

Temperaturmessungen bei einer Lufttemperatur von ca. 0 °C nach bereits abgeschlossener Verdichtung der Deckschicht zeigen nach Aussage der ATC, dass die durchschnittliche Oberflächentemperatur noch zwischen 110 und 120 °C liegt. Die geforderten 100 °C würden mit der richtigen Ausrüstung auch im Winter problemlos eingehalten. Durch den unmittelbar nachfolgenden Einbau der Deckschicht auf die noch warme Tragschicht würden sich je nach Dicke der Asphaltschichten Flächen bis zu 25 m ohne zusätzliche Fugen realisieren lassen. In einem ATC-Zweikammer-Container können nach Aussage des Herstellers sogar zwei verschiedene Asphaltsorten gleichzeitig transportiert und verarbeitet werden.

Durch diese Verfahrensweise würden sich völlig neue Möglichkeiten zur Abwicklung von Aufträgen ergeben, die sonst erst im Frühjahr möglich wären. Auch für unvermeidbare Asphaltaufbrüche z. B. bei Störungen im Ver- und Entsorgungsnetz oder akuten Straßenschäden könnten die bisher üblichen zusätzlichen Kosten für eine provisorische Wiederherstellung vermieden werden. Zudem würden Kapazitäten in den darauffolgenden Monaten frei, da der spätere Ausbau des Provisoriums und danach endgültige Wiederherstellung der Asphaltfläche entfallen würden.

Mit den vollautomatisch gasbeheizten ATC-Thermocontainern sind nach Aussage des Herstellers Asphaltreparaturen mit vorbildlicher Wärmestabilität von weit über 150 °C bis zu 24 Std. und mehr möglich, auch bei ungünstiger Witterung. Hierdurch entstünden auch keine erkalteten Asphaltreste, die vom Unternehmer teuer entsorgt werden müssten.

Bereits in der Grundausstattung dient der ATC-Thermocontainer als sicherer Transport- und Vorratsbehälter für das Mischgut zur Baustelle und zur Materialverteilung auf der Fahrbahn, so das Unternehmen. Auch längere Standzeiten durch Arbeits(zwangs)pausen lassen den teuren schwarzen Stoff nicht erkalten.

Eine Förderschnecke entleert das Mischgut aus dem Container auf die schwenkbare Schurre, um es hinter dem Fahrzeug zu verteilen. Gegenüber Systemen, die durch Kippen entleert werden, ist damit eine exaktere Dosierung möglich, heißt es von Herstellerseite. Und weil mit ATC-Thermocontainern nichts kalt werde, blieben auch keinerlei Reste zurück – Innenwände und Förderschnecke seien nach Ende der Arbeit in der Regel so blank, dass keine Innenreinigung nötig sei.

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