Baumaschinen sicherer machen

Widerstandsfähige Gummiraupenketten leisten mehr

Hannover (ABZ). – Zu den Highlights in Halle B2, Stand 403, zählen Hochleistungs-Gummiraupenketten, Fördergurttechnologien, Instrumentierung sowie ein Telematik-System für die Sammlung und Verarbeitung reifen- und fahrzeugbezogener Daten. Viele Produkte können die Besucher in einer Walzenzugkabine auf dem Stand zudem live erleben. Für sichere Fahrt in der Bauindustrie sorgen Gummiraupenketten der Marke Trackman von Continental. Sie sind wie geschlossene Antriebsbänder mit Laufprofil, auf denen sich schwere Geräte und Zugmaschinen wie Transporter oder Straßenbaumaschinen fortbewegen. Dank neuer Armorlug-Technologie leisten die Gummiraupenketten noch mehr: Mehrere in den Antriebsstollen eingebettete Gewebeschichten verstärken das Material und erhöhen so die Widerstandsfähigkeit. Auf der bauma stellt Continental die weiterentwickelten Produkte erstmals vor. Zuverlässig, wirtschaftlich und umweltschonend sind auch die Fördergurtlösungen für den effizienten Transport von Gütern. Messebesucher können sich unter anderem über die neuesten Produktlösungen bezüglich Steilförderung, geschlossener Gurtsysteme, hitzebeständiger Fördergurte, energieoptimiertem Transport oder leichter PVC-Gurte informieren.

Flexibel und bei Bedarf auch knickfest ist ein neuer Hochtemperaturumlageschlauch, der leicht gebaut ist und enge Biegeradien ermöglicht. Außerdem werden Schwingungstechnik und Antriebsriemen für Industriefahrzeuge und -anlagen zu sehen sein sowie Luftfedersysteme für bspw. Schwingsiebmaschinen. Den Bedingungen im Alltagsbetrieb auf der Baustelle halten kratzfeste Oberflächenmaterialien für den Innenraum von Off-road-Fahrzeugen stand.

Als Highlight wird auf dem Messestand die Originalkabine eines Walzenzuges stehen. Besucher können in der 1,5 m breiten und 1,66 m hohen Kabine Platz nehmen und die Technologien von Continental hautnah erleben – darunter das ergonomische Design des Fahrerarbeitsplatzes oder die 360°-Rundum-Überwachung dank Kamerasystem. Im Bereich Instrumentierung erweitert Continental das Angebot und stellt auf der bauma zwei neue Lösungen vor: MultiViu Compact 4 ist Continentals neue Primärinstrumentierung für Baumaschinen. Der 4,3" große Bildschirm zeigt Fahrzeuginformationen wie Geschwindigkeit, Drehzahlen oder Füllstande an und sendet sie per Bluetooth-Modul auch aufs Smartphone. Das modern gestaltete Display ist robust, wasser- und vibrationsfest und dank seines hellen Bildschirms auch unter starker Sonneneinstrahlung lesbar. Ebenfalls Premiere feiern die Rundinstrumente der SingleViu-Familie. Die Einzelinstrumente für bspw. Temperatur-, Tank- oder Motordrehzahlanzeige sind ab 2017 in drei Durchmessern im Markt verfügbar. Sie haben sowohl einen analogen als auch einen CAN-Eingang, sind durch ihre Mineralglasscheibe widerstandsfähig und beschlagen nicht. Stets über relevante reifen- und fahrzeugbezogene Daten informiert sind Flottenmanager, Fahrer und Wartungsteam mit der neuen Telematik-Lösung ContiFlexBox. In Kombination mit dem bewährten Reifendruck-Kontrollsystem ContiPressureCheck ermöglicht sie das effiziente Management von Fahrzeugflotten. Das System informiert, wenn der Luftdruck korrigiert werden muss. Stillstandzeiten werden so reduziert, da die Gefahr von Reifenschäden minimiert und der Aufwand einer zeitintensiven Wartung verringert wird. Das steigert die Effizienz der Flotte und senkt die Betriebskosten. Die ContiFlexBox wird in der Fahrerkabine eines Fahrzeuges montiert und über die Motorzündung mit Energie versorgt. Über das Reifendruck-Kontrollsystem ContiPressureCheck erfolgt die automatische Datensammlung von Reifendruck und Reifentemperatur über Sensoren im Reifeninneren. Die ContiFlexBox ist in Fahrzeugen in den verschiedensten Industriebereichen einsetzbar. Continental präsentiert zudem mit dem Conti EM-Master erstmals einen neuen Radialreifen für Baumaschinen, der in zwei Versionen mit unterschiedlichen Laufflächendesigns verfügbar ist. Der Conti EM-Master E4/L4 besitzt einen hohen Karkassenschutz und ist optimal für den Einsatz auf Kies- und Felsböden geeignet.

Die meisten Fahrzeughersteller setzen für die aktuell geltende Stufe IV der Emissionsgesetzgebung für Non-Road Mobile Machinery auf Abgasreinigungstechnik, die mit SCR-Systemen unter Einspritzung von Harnstoff (AdBlue) Stickoxide und Partikel im Abgas eliminiert. Continental ist in solchen Fahrzeugen unter anderem mit motornah verbauten, hochaktiven Oxidationskatalysatoren vertreten. Die kompakte Baulage nahe am Motor ermöglicht ein schnelles Ansprechen der Katalysatoren und damit eine effiziente Abgasreinigung. Mit einer hohen Qualität bei der AdBlue-Eindüsung und Vermischung mit den vorgereinigten Abgasen können Dieselmotoren möglichst mager und damit verbrauchsarm und gleichzeitig partikelarm gefahren werden.

Um auch in Zukunft die hohen gesetzlichen Ansprüche zu erfüllen, bietet Continental alle emissionsrelevanten Module der Motor- und Abgassystemsteuerung, Kraftstoff-Einspritztechnik, Sensoren, SCR-Systeme und Injektoren, Katalysatoren und Filter, AdBlue-Tanks und Schläuche, dazu Software und Engineering.

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