Eröffnung 2018 geplant

Auftakt zum Neubau des Informationszentrums

Manfred Rütters: "Noch im zweiten Quartal dieses Jahres soll der Grundstein gelegt werden und bereits für Mitte 2018 ist die Eröffnung geplant."

Hamm (ABZ). – Kürzlich fand in Hamm die Jahreshauptversammlung des Museums für alte Betonbohr- und -sägemaschinen e. V. statt. Der 2006 gegründete Verein hat sich das Ziel gesetzt, die langjährige technische Historie der Betonbohr- und -sägebranche (BBS) erlebbar zu gestalten und künftigen Fachkräften sowie der breiten Öffentlichkeit in Form einer Ausstellung zugänglich zu machen. 

Das Jahr 2017 und damit auch der Fokus der Mitgliederversammlung stehen ganz im Zeichen des für den Verein wichtigsten Projektes: des Neubaus eines Informationszentrums der BBS-Branche. "Wir haben unseren Mitgliedern sowohl den aktuellen Stand der Planungen als auch der Finanzierung vorgestellt", erklärt der zweite Vorsitzende Manfred Rütters. "Noch im zweiten Quartal dieses Jahres soll der Grundstein gelegt werden und bereits für Mitte 2018 ist die Eröffnung geplant. Für die Finanzierung des Projektes bringt der Museumsverein mehr als 113 000 Euro aus Mitgliedsbeiträgen und Spendengeldern ein. Unser Dank gilt allen Förderern unserer Branche, die dieses Projekt finanziell unterstützen."

Kooperationspartner ist das Ausbildungszentrum (ABZ) Hamm des Berufsförderungswerks der Bauindustrie NRW, auf dessen Gelände das Informationszentrum entstehen wird.

Modellansicht des geplanten Informationszentrums, für dessen Realisierung sucht der Museumsverein weiterhin Sponsoren.

Das ABZ Hamm ist bereits langjähriger Partner des Fachverbandes Betonbohren und -sägen im Rahmen der überbetrieblichen Aus- und Weiterbildungsangebote. Gemeinsam soll das ehrgeizige Projekt umgesetzt werden. So übernimmt das ABZ Hamm die Kosten der Bauplanung und plant mit Fördergeldern für die Realisierung der Ausstellung. Zusätzlich kann ein Teil der Baukosten durch Eigenleistungen im Rahmen der Aus- und Weiterbildung erbracht werden. 

"Dennoch ist ein Budget von 160 000 Euro durch den Museumsverein abzudecken, dafür suchen wir auch weiterhin Unterstützer und Sponsoren", appelliert Rütters. "Planungssicherheit für unser Projekt ist dennoch gegeben – aufgrund des 2016 gefassten Beschlusses der Mitglieder des Fachverbandes, den finanziellen Eigenanteil des Museumsvereins bei Bedarf aufzustocken und die noch bestehende Finanzierungslücke zu schließen. Dafür spreche ich dem Verband und seinen Mitgliedern unseren ausdrücklichen Dank aus." Der Fachverband Betonbohren und -sägen unterstützt den Museumsverein seit seiner Gründung sowohl ideell als auch organisatorisch.

Norbert Braun (3.v. r.) und Manfred Rütters (2.v. r.) informieren auf der Jahreshauptversammlung des Museumsvereins zum Stand der Planungen für den Neubau des Informationszentrums der BBS-Branche.

Unter dem Vorsitz von Norbert Braun arbeiten im derzeit 53 Mitglieder zählenden Museumsverein erfahrene Unternehmer ehrenamtlich zusammen. In den vergangenen Jahren wurde dank der Unterstützung verschiedener Fachbetriebe und Hersteller eine beachtliche Anzahl historischer Maschinen zusammengetragen. 

wählterExponate aus unterschiedlichen Epochen der BBS-Branche und macht so deren technische Historie für alle Interessierten erlebbar. Gleichzeitig dient es als Begegnungsstätte im Rahmen der vom Fachverband verantworteten Aus- und Weiterbildung oder für branchennahe Veranstaltungen wie bspw. Regionaltreffen oder Kundenevents. Alle Infos zum Projekt gibt es unter www.bbs-museum.de.

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Dieser Artikel erschien in der Ausgabe Allgemeine Bauzeitung 03/2017.

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