Größere Resonanz erwartet

bautec 2016 – Themen, die die Branche bewegen

BERLIN (rai). - Gut vorbereitet startet die bautec, die größte Baufachmesse Nordostdeutschlands, in das Baujahr 2016. Die Leistungsschau öffnet vom 16. bis 19. Februar ihre Tore auf dem traditionsreichen Messeplatz am Funkturm. Aussteller aus dem In- und Ausland bieten ein Füllhorn an Neu- und Weiterentwicklungen quer durch die Baubranche an.

Es ist nach Angaben des Veranstalters vor allem gelungen, das Grundkonzept der bautec – die Verzahnung von Aufgaben in der Bautechnik mit denen der Gebäudetechnik – stark zu optimieren. Die Anzahl der Aussteller aus dem Bereich der Baustoffindustrie einerseits und aus der Industrie der Gebäudetechnik mit Sanitär/Heizung/Klima andererseits ist gegenüber der bautec 2014 deutlich gestiegen.

Im Vergleich zur vorherigen Messe meldet diesmal die Baustoffindustrie eine ausgebuchte Halle 20. So werden wieder führende Marken der Baustoffbranche in Berlin vertreten sein. Dazu gehören Wienerberger, Braas, Jacobi, Röben, Creaton, Würth, Vedag, Nelskamp, Prefa, Velux, Roto, Werzalit, Klöber, Icopal, Linzmeyer, Foamglas, Dörken sowie der Gerüst- und Schalungshersteller Peri.

Diese positive Entwicklung sei auch ein Resultat der Kooperation mit der Landes-innung des Dachdeckerhandwerks Berlin unter der Führung ihres GeschäftsführersRuediger Thaler. Dieser hat kürzlich die Messe mit folgenden Worten beurteilt: "Die Bedeutung der bautec ist für die Dachdeckerbranche enorm, da sie die einzige überregionale Baufachmesse im Norden und Osten Deutschlands ist. Von Hamburg über Hannover bis hin zu Dresden gibt es für unsere Aussteller keine vergleichbare Messe. Sie ist ein Muss für Handwerker."

Der andere, gleich wichtige Schwerpunkt der bautec 2016 Berlin, ist die Gebäudetechnik mit den Bereichen Sanitär, Heizung, Lüftung. Im April 2015 hat die Messe Berlin GmbH ihre Kooperation mit der Innung SHK Berlin und dem Fachverband SHK Brandenburg für drei weitere Veranstaltungen festgeschrieben – ein Zeichen des Vertrauens und der Kompetenz der Hauptstadtmesse zur Lösung der drängenden Aufgaben der Zukunft. Begleitet wird die Hauptstadtmesse durch ein umfangreiches Veranstaltungsprogramm. Mit aktuellen baupolitischen Themen beschäftigt sich der Kongress, der am Dienstag, 16. Februar, von 11.00 bis 16.30 Uhr im Palais am Funkturm stattfindet. Er wird vom Bundesministerium für Umwelt, Naturschutz, Bau und Reaktorsicherheit (BMUB) durchgeführt.

"Kostenbewusst planen und bauen – Wohnungsbau voranbringen" heißt die Devise der Politik insbesondere vor dem Hintergrund immer stärker nachgefragter Wohnraumkontingente, die in relativ kurzer Zeit benötigt werden. Mit dieser Herausforderung werden sich namhafte Referenten und Diskutanten im Rahmen dieses Kongresses befassen. Am Donnerstag, den 18. Februar von 10.30 bis 15.00 Uhr widmet sich das BMUB mit dem Netzwerktreffen zum "Effizienzhaus Plus" einer weiteren brennenden Themenstellung. Hier wird unter anderem hinterfragt, ob es sich beim Effizienzhaus Plus nur um ein bemerkenswertes Pilot-Projekt für Gebäude dieser Größenordnung handeln muss, oder ob – perspektivisch gesehen – hier generell beispielhafte Standards bezüglich Energieeffizienz, Nachhaltigkeit und Speicherpotential für vergleichbar konstruierte Immobilien, etwa auch für Mehrfamilienhäuser und Bildungsbauten vorbildhaft sein könnten.

Ein weiterer Schwerpunkt ist das Segment "Holz und nachwachsende Rohstoffe". Dieses Thema war bereits auf den vergangenen Fachmessen der bautec ein stark beachteter Programmteil. Die erfolgreiche Entwicklung des Werkstoffs Holz, neben dem traditionellen Schwerpunkt Innen- und Dachausbau – vor allem auch im konstruktiven Hochbau – schafft für Holz und nachwachsende Rohstoffe neue Marktchancen. Dämmstoffe aus nachwachsenden Rohstoffen und Tragesysteme aus Holz gewinnen auf dem Markt der Baustoffe eine immer größere Bedeutung. Von daher hat die Messe Berlin GmbH dem Thema wieder einen eigenen hochkarätig besetzten Veranstaltungsschwerpunkt mit drei Fachforen am 16., 17. und 19. Februar gegeben. Im Mittelpunkt steht das Werkstoff-Forum zum Thema "Akustik und Oberflächen" am17. Februar. Am 16. Februar findet der "Holzphysiktag" statt, u. a. mit dem Thema "Brandschutz im Holz-und Holzhybridbau". Der letzte Messetag steht unter dem Motto "Baulandgewinnung unter dem Dach" mit den Möglichkeiten eines energieeffizienten Dachausbaus. Weitere Programmteile sind: Die Preisverleihung " Auf IT gebaut – Bauberufe der Zukunft" am 17. Februar und gemeinsam mit der HUSS- Mediengruppe im Rahmen des FIW-Forums am 19. Februar die Podiumsdiskussion über die Chancen der dezentralen Energieproduktion als ein Bestandteil der Nationalen Aktion Energieeffizienz NAP der Bundesregierung.

Der verantwortliche Messedirektor Karel Heijs nannte in einem ABZ-Gespräch seine Prognose zur bevorstehenden Baufachmesse: "Die Messe Berlin GmbH ist zuversichtlich, dass die bautec 2016 als wichtigste Fachmesse für die Bauwirtschaft und das Baugewerbe im Norden und Osten Deutschlands sowohl bei den Ausstellern, als auch den Besuchern gegenüber 2014 eine größere Resonanz bekommen wird. Wir begrüßen sehr die Kooperation mit dem Bundesbauministerium und freuen uns, dass die Ministerin Dr. Barbara Hendricks die bautec eröffnen wird. Der Messechef sei besonders froh darüber, dass erstmals am 18. Februar eine Tagung zum hochaktuellen Thema der Fachkräftesicherung für mittelständische Bauunternehmen veranstaltet werde. Daran nehmen Experten aus dem Bundeswirtschaftsministerium, den führenden Fachverbänden der deutschen Bauwirtschaft, der IG Bau, der Initiative "Deutschland baut" und dem RKW-Kompetenzzentrum teil.

Ein weiterer Höhepunkt wird die Verleihung des seit1986 ausgelobten renommierten Bauherrenpreis sein. In diesem Jahr wird er dem Motto "Hohe Qualität – Tragbare Kosten" gewidmet. Die Besucher dürfen gespannt sein auf die Ergebnisse dieses engagierten Vorhabens. Am Mittwoch, den 17. Februar, ab 19.00 Uhr werden die Gewinner im Palais am Funkturm vorgestellt.

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