Kauf des Silvergreen-Areals

Peri erweitert Produktion für Gerüstsysteme

Weißenhorn (ABZ). - Das Weißenhorner Unternehmen Peri gibt den Kauf des Silvergreen-Areals in Günzburg bekannt. Der neue Standort wird das Stammwerk in Weißenhorn ergänzen, denn dort sind die Erweiterungsmöglichkeiten begrenzt.

Im Rahmen der erfolgreichen Strategie im Gerüst-Segment und der damit steigenden Absatzzahlen benötigt Peri weitere Produktionskapazitäten. Am Stammsitz in Weißenhorn sind die aktuell vorhandenen Erweiterungsflächen jedoch für den zukünftig zu erwartenden Ausbau der zentralen Verwaltung sowie der deutschen Vertriebstochter reserviert. Auch für das in Weißenhorn ansässige Leitwerk Schalung müssen Reserveflächen für weiteres Wachstum vorgehalten werden.

Da das Familienunternehmen die Vorzüge der Region kennt, insbesondere das Angebot an qualifizierten Facharbeitern sowie zuverlässige Lieferanten, stellt das in Günzburg erworbene Gelände, ca. 25 km von Weißenhorn entfernt, eine ideale Ergänzung dar.

Zukünftig wird auf dem rund 135 000 m großen Areal das Leitwerk Gerüst der Gruppe angesiedelt sein. Die dort gefertigten Gerüstsysteme werden weltweit von Kunden aus der Industrie und der Baubranche aufgrund der einfachen Handhabung und der hohen Sicherheitsstandards sehr geschätzt.

Leonhard Braig, Geschäftsführer Produkt und Technik, betont, dass die existierende Produktion in Weißenhorn nach wie vor bestehen bleibt. "Der Kauf des Silvergreen-Areals ist für uns ein weiterer, bedeutender Schritt im Rahmen unserer Wachstumsstrategie im Gerüstmarkt. Wir denken sehr langfristig und schaffen mit dem Standort in Günzburg die Rahmenbedingungen für das zukünftige Unternehmenswachstum."

Die Lage des Werks sieht Peri als einen besonderen Vorteil. So ist eine geringe Entfernung zur Zentrale in Weißenhorn gegeben, zudem ist das Gelände direkt an der Autobahn A 8 aus logistischer Sicht optimal angebunden.

Noch im Jahresverlauf soll die Produktion für Gerüstbauteile aufgenommen werden, der Standort wird neue Arbeitsplätze für etwa 90 Fachkräfte schaffen. Die von Peri eingeschlagene Wachstumsstrategie spiegelt sich auch in den Zahlen wider. Im Jahr 2015 steigerte das Unternehmen den Umsatz um 13 % und übertraf damit den eigenen Umsatzrekord aus dem Jahr 2008. Für Dr. Fabian Kracht, Geschäftsführer Finanzen und Organisation, ist das kein Zufall. "Durch die frühzeitige und konsequente Internationalisierungsstrategie partizipiert Peri von den Wachstumsmärkten in Asien, Amerika und dem Mittleren Osten. Mittlerweile erzielt der Weißenhorner Hersteller fast 90 % der Umsätze im Ausland.

Durch diese internationale Aufstellung ist das Unternehmen zudem in der Lage, nationale Wirtschaftskrisen, wie es sie in 2015 bspw. in Brasilien oder der Ukraine gab, besser auszugleichen."

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