Komponenten-Aufbereitung

Spatenstich für neue Werkshalle

Der erste Spatenstich für den neuen Hallenanbau (v. l.): Friedrich Hesemann, Gesch.ftsführer Liebherr-Verzahntechnik, Patricia Rüf, Mitglied des Verwaltungsrates Liebherr-International, Johannes Arnold, Oberbürgermeister Stadt Ettlingen, Kurt Schöllenberger, Gesch.ftsführer Liebherr-Ettlingen und Wolfgang Erhard, Amtsleiter Wirtschaftsförderung Stadt Ettlingen.

ETTLINGEN (ABZ). - Die Liebherr-Ettlingen GmbH hat mit dem Anbau einerWerkshalle begonnen und erweitert damit ihr Remanufacturing-Kompetenzzentrum. Auf 2500 m² Neufläche wirddie Sparte Komponenten die Wiederinstandsetzung gebrauchter Liebherr-Antriebskomponenten betreiben.

Zum Spatenstich auf dem Gelände der Liebherr-Verzahntechnik GmbH in Ettlingen waren Vertreter aus Politik und Wirtschaft eingeladen.

Die 2004 gegründete Liebherr-Ettlingen GmbH hat mit den Arbeiten eines Hallenanbaus in Ettlingen begonnen. Innerhalb der Firmengruppe Liebherr gehört das Werk zur Sparte Komponenten und hat sich in Ettlingen auf die Aufbereitung von Antriebskomponenten spezialisiert. Liebherr bietet das sogenannte Reman-Programm seit 2004 an. Es beinhaltet die Wiederinstandsetzung (Remanufacturing) gebrauchter Liebherr-Komponenten für Baumaschinen, Mining-Geräte, Fahrzeugkrane, Maritime Krane und Port Equipment sowie deren Ersatzteilversorgung.

Das Angebot umfasst die Herstellung von Tauschkomponenten, Generalüberholungen und die Reparatur von Antriebskomponenten. Die Sparte Komponenten der Firmengruppe Liebherr möchte ihr Reman-Programm am Standort Ettlingen weiter ausbauen und schafft mit dem Hallenanbau von 2500 m² die hierfür notwendige Infrastruktur.

"Diese Investition bildet die Basis für den Ausbau des Reman-Programms, z. B. eine Erweiterung des Produktportfolios. Darüber hinaus reagieren wir mit dem Anbau auf die zu erwartende Steigerung der Nachfrage bei der Überholung von Kundenkomponenten", erklärt Kurt Schöllenberger, Geschäftsführer der Liebherr-Ettlingen GmbH. Der Anbau stellt den nächsten Schritt in eine wachstumsorientierte Zukunft des Liebherr-Reman-Kompetenzzentrums in Ettlingen dar. Im Vergleich zur Neuteilfertigung können beim Remanufacturing bis zu 70 % Energie- und Materialkosten eingespart und somit auch natürliche Ressourcen geschont werden.

Am Standort Ettlingen befinden sich seit 2004 zwei Werke der Firmengruppe Liebherr: Die Liebherr-Ettlingen GmbH der Sparte Komponenten sowie ein Werk der Liebherr-Verzahntechnik GmbH der Sparte Werkzeugmaschinen und Automationssysteme. Für den Hallenausbau wurde das Gelände der Liebherr-Verzahntechnik GmbH im Industrie- und Gewerbegebiet Hertzstraße-Südost angemietet.

"Gemeinsam stärken wir den Liebherr-Standort Ettlingen", sagt Friedrich Hesemann, Geschäftsführer der Liebherr-Verzahntechnik GmbH. "Nach der Errichtung einer eigenen Lehrwerkstatt für Auszubildende beider Werke 2014 ist der Hallenanbau eine bedeutende Maßnahme für die Weiterentwicklung des Standorts."

Dieser Artikel erschien in der Ausgabe Allgemeine Bauzeitung 01/2016.

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