Kurzheckbagger

Wichtige Helfer wenn es eng wird

Die Bagger müssen stets im beengten Umfeld agieren, deshalb setzt Bückle auf Kurzheckbagger von Cat und Zeppelin.

Wald-Michelbach (ABZ). – Beengte Baustellen sind für das Unternehmen Bückle Straßen- und Tiefbau GmbH reine Routine, wenn Ortsdurchfahrten im Umkreis von 30 km um den Firmensitz in Wald-Michelbach neu zu gestalten oder Kanal- und Wasserleitungen zu verlegen sind, kommt das Unternehmen zum Einsatz. Das Aufgabenspektrum spiegelt sich auch im Maschinenpark wieder.

Die Kompaktgeräte dominieren, wie die Cat Kurzheckbagger 308E2 CR und 304E CR sowie der Radlader 908H. Denn damit lässt es sich am besten auf engem Raum agieren. "Alle Bagger ab 3,5 t aufwärts sind bei uns im Kurzheck-Design, weil Baustellen immer enger ausfallen", sagt Stefan Bückle. "Seit Caterpillar Geräte mit dem verkürzten Oberwagen auf den Markt brachte, sind diese bei uns im Einsatz."

Zwei Jahrzehnte lang ist die Firma Bückle bereits Kunde der Niederlassung Frankenthal und wird heute von Michael Eckert betreut. Was die Firma bei Angeboten zu berücksichtigen hat: Vielseitiger Verwendungszweck wird von dem Unternehmen groß geschrieben – ein Trägergerät wird mit verschiedenen Werkzeugen eingesetzt. So bewegt der Radlader mithilfe einer Gabel z. B. Pflaster- und Bordsteine, er muss aber auch im Kabelbau zum Einsanden herhalten. Dafür ist dann eine Seitenkippschaufel vorgesehen. Die Baumaschinen müssen mehr als nur eine Aufgabe abarbeiten können, denn meist werden dann in einem Aufwasch Pflaster- und Asphaltarbeiten gleich miterledigt.

Statt für ein Laufwerk mit Stahlketten hat sich das Unternehmen bei den Kurzheckmaschinen für ein Laufwerk mit Gummipads entschieden. Denn das bietet noch genügend Traktion auf dem Untergrund, verursacht aber die geringsten Flurschäden. Denn mit der Baumaschine muss das Unternehmen bei Sanierungsarbeiten immer wieder über Asphalt im Bestand fahren. Da wären sonst Schäden vorprogrammiert. "Eigentlich hätten wir bei dem großen Kurzheckbagger nur die Gummikette tauschen müssen, doch eine neue Maschine war mir einfach lieber. Wenn sie so zuverlässig läuft wie der Vorgänger, bin ich zufrieden", sagt Bückle. Denn von Reparaturen blieb die Maschine bislang verschont.

Sanierungsarbeiten dominieren die Tätigkeiten. "Mir wäre es auch lieber, wenn der Straßenneubau nicht ganz so rückläufig wäre", so Bückle. Doch er hat sich darauf eingestellt. Mittlerweile wird am Firmensitz eine Brech- und Siebanlage betrieben – fällt Recyclingmaterial an, wird es aufbereitet und mit einem Cat Radlader 930 umgeschlagen.

Dafür wurde ein entsprechender Lagerplatz angelegt. "Die Deponien sind mittlerweile randvoll. Darum wollen wir das Recycling sukzessive ausbauen, zertifiziertes Recyclingmaterial herstellen und dann auch die Verfüllung anbieten. Da setzen wir auf kurze Wege", erklärt Bückle. Aufbereitet wird auch der Boden auf den Baustellen direkt vor Ort. Hier greift der Betrieb auf einen Hydraulikhammer zurück, um den in der Region typischen felsigen Boden bearbeiten zu können. "Den Fels bereiten wir selbst auf, damit wir kein Material unnötigerweise anfahren müssen." Sechs Lkw samt Tieflader sind für Transporte ohnehin permanent im Einsatz. Darunter drei Sattelzüge, die im Steinbruch der BVG für Transporte von Schüttgut eingesetzt werden. Hier schließt sich der Kreis zu den Anfängen des Unternehmens – 1951 gründete Ernst Hermann Bückle ein Fuhrunternehmen, das schon bald um einen Baustoffhandel erweitert wurde.

Zwei Jahrzehnte später kamen Erd-, Straßen- und Wegebau hinzu, die neben dem Tiefbau nach wie vor das Hauptaufgabengebiet bilden. Doch die Zeiten sind inzwischen andere geworden. "Wir könnten doppelt so viel Arbeit annehmen, doch es wird immer schwieriger, gutes Personal zu finden. Baggerfahrer brauchen ein Händchen für Kabel, die oftmals nicht da eingezeichnet sind, wo sie liegen", so der Juniorchef, der selbst auch die Geräte bedient. Die Firma Bückle Straßen und Tiefbau GmbH beschäftigt rund 20 Mitarbeiter.

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