Leistungen für die Schilderbrückenprüfung

Technik und Service aus Zeppelin-Hand

Zur Gewährleistung der Sicherheit von Brückenbauwerken ist alle sechs Jahre eine umfangreiche Hauptprüfung mit Untersichtgerät erforderlich. Zeppelin Rental stellte für die Prüfung von insgesamt 61 Schilderbrücken im Raum München eine Lkw-Teleskopbühne ZL20.12 mit 20 m Arbeitshöhe zur Verfügung. Zudem sorgte das Unternehmen für die Planung und Umsetzung der erforderlichen Verkehrssicherungsmaßnahmen.

Friedrichshafen (ABZ). – Ingenieursbauwerke wie Brücken unterliegen gesetzlichen Bestimmungen zur regelmäßigen Prüfung. Die Zeppelin Streif Baulogistik führt gemeinsam mit ihren Schwestergesellschaften BIS Inspection Service und Zeppelin Rental die gewünschten Prüfungen durch.

Die DIN 1076 gibt Aufschluss über die Überwachung von Ingenieursbauwerken, um deren Verkehrs- und Standsicherheit zu gewährleisten. Entsprechend dieser Norm ist alle drei Jahre eine einfache Prüfung ohne Hilfsmittel, alle sechs Jahre eine umfangreiche Hauptprüfung von Brückenbauwerken erforderlich.

Bei Zeppelin verantwortet Volker Rehse von der Zeppelin Streif Baulogistik die Bauwerksprüfungen. Der Bauingenieur hat sich in Lehrgängen zum zugelassenen Bauwerksprüfer weiterqualifiziert. Außerdem ist er Schweißfachingenieur und für die Koordination der bundesweit angebotenen Bauwerksprüfungen zuständig.

Werkstoffprüfer Volker Rehse von der Zeppelin Streif Baulogistik bei der Prüfung von Schraubverbindungen.

Kürzlich konnte er den Auftrag für die Prüfung von insgesamt 61 Verkehrszeichenbrücken aus Stahl im Raum München akquirieren. "Bei dieser Hauptprüfung mussten unter anderem Schraubverbindungen, Schweißnähte und der Zustand der Stahlkonstruktion mit Hilfe eines Untersichtgeräts geprüft werden", sagt Rehse. Als Untersichtgerät diente eine Lkw-Teleskopbühne aus dem Mietpark von Schwestergesellschaft Zeppelin Rental mit einer Arbeitshöhe von 20 m. Um die Sicherheit der Prüfer in luftigen Höhen zu gewährleisten, wiesen die Kollegen der Zeppelin Streif Baulogistik sie vor ihrem Einsatz in den Umgang mit der Höhenzugangstechnik ein. So erwarben alle Beteiligten die sogenannte PAL Card des Verbands IPAF (International Powered Access Federation), die international als "Hubarbeitsbühnen-Führerschein" anerkannt ist.

Während und vor den durchzuführenden Prüfungen waren außerdem die Experten für Baustellen- und Verkehrssicherung von Zeppelin Rental gefragt. In München kümmerte sich das entsprechende Kompetenz-Center um die Erwirkung der verkehrsrechtlichen Anordnungen für die nötigen Fahrbahnsperrungen. Auch die Erstellung der dafür erforderlichen Verkehrszeichenpläne sowie die Umsetzung der Maßnahmen mit Vorwarnanhänger und Pylonen gehörten zum Leistungsspektrum. So wurde der Verkehr während der Prüfungen sicher und fachmännisch an der Arbeitsstelle vorbeigelenkt.

Bei der Brückenprüfung selbst war neben den Verkehrssicherungsmonteuren und Bauwerksprüfer Volker Rehse auch Alina Loos von der ebenfalls zum Zeppelin-Konzern gehörenden BIS Inspection Service mit dabei. Sie führte die Farbeindring- sowie die Magnetpulverprüfung durch, die zu den zerstörungsfreien Werkstoffprüfungen gehören. Mit Hilfe dieser Methoden prüfte Alina Loos die Stahlkonstruktion auf Risse. Außerdem wurde mittels Ultraschall ihre Restwanddicke ermittelt, um Rückschlüsse auf die verbleibende Tragfähigkeit zu ziehen. Für die Katalogisierung der Brückenbauwerke und die Dokumentation maß Volker Rehse in München zusätzlich die Durchfahrtshöhen der Brückenbauwerke. Außerdem prüfte er die Verkehrszeichenbrücken unter anderem auf Anfahrschäden.

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Dieser Artikel erschien in der Ausgabe Allgemeine Bauzeitung 46/2016.

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