Pflasterverlegung leicht gemacht

Neues Maschinenkonzept verwirklicht

Die neue Optimas T22 Pflasterverlegemaschine ist für mittlere Einsatzgrößen gedacht. Bei der Firma Matthias Sassen wird sie bereits erfolgreich genutzt.

Uplengen (ABZ). – Seit einigen Monaten arbeitet Matthias Sassen mit der Optimas T 22 Pflasterverlegemaschine. "Sie hat uns nur Vorteile gebracht. Einfache Bedienung und schnelleres Verlegen als bisher machen sich auch wirtschaftlich positiv bemerkbar", sagt Sassen, Inhaber der gleichnamigen Firma aus Uplengen bei Oldenburg. Er arbeitet im GaLaBau, Sportplatz- und Zaunbau sowie Pflasterverlegung. Seit 20 Jahren ist er in der Branche zu Hause. Vor vier Jahren hat er sein eigenes Unternehmen gegründet. 20 Mitarbeiter und ein Maschinenpark mit etwa 20 Geräten lassen ihn ein beachtliches Auftragsvolumen stemmen. Zu den Maschinen gehört nun auch die Optimas T22.

Die Technik dieser Maschine ist auf das Wesentliche konzentriert. Ausgestattet mit einem 14,8-kW/20,1-PS-Motor mit drei Zylindern kann sie problemlos in Umweltzonen arbeiten, – selbst ohne Partikelfilter. Bis 84 l/min Volumenstrom leistet die Hydraulik. Die Axialkolbenpumpe hat 28 cm³. Ausgestattet ist sie mit dem Multi6-Greifer inklusive Anlegehilfe. Drei Scheinwerfer beleuchten das Arbeits- bzw. Fahrgebiet. Nur 2000 mm Höhe und 1200 mm Breite geben die Möglichkeit, auch in Tiefgaragen zu arbeiten. Der äußere Wenderadius von 1900 mm ermöglicht eine sehr gute Manövrierbarkeit. Die T22 kann bei einem Eigengewicht von 1275 kg insgesamt 400 kg heben und bewegen.

Der Auslegerarm in V-Form ist bei der T22 auf Fahrgestellhöhe angebracht. Das hat zwei Vorteile für den Fahrer. Er kann auch bei eingeschränkter Gesamthöhe arbeiten und er sieht immer die Anlegekante. Die Auslegerkonstruktion ist dabei so gestaltet, dass man von der Fahrerkabine aus keine Sichteinschränkung auf das Arbeitsgebiet hat. Die Anlegekante ist immer im Blick.

Die Bedienung mit dem Joystick funktioniert wie beim Bagger. Der Fahrer muss also nicht umdenken. "Die einfache Bedienung hat sich als Vorteil herausgestellt", sagt Sassen. Schon zur Grundausstattung gehören u. a. einstellbare Lenksäule und Fußpedal, Armlehnenbedienung, Stundenzähler und rückstellbarer Taktzähler, Scheinwerfer und Greifer-Drehgetriebe. Er hat für seine Firma die Ausstattungsvariante "Komfort" gewählt. Diese beinhaltet u. a. eine zweitürige Kabine, die mit getöntem Sicherheitsglas ausgestattet ist. Sie verfügt über eine Heizung mit zweistufigem Gebläse und ein Radio. Sie ist also geschlossen – so kann die T22 zu jeder Jahreszeit genutzt werden.

"Wir nutzen die T22 bei Flächen ab 50 m². Auch und gerade bei verwinkelten Auffahrten oder Gärten", sagt Sassen. Vorher habe er einen Pflastergreifer, an einem Bagger montiert, zum Pflastern genutzt. Der Nachteil war, dass der Bagger für andere Arbeiten dann nicht verwendet werden konnte. Auch verwinkelte Flächen konnten schwer oder gar nicht erreicht werden. Zudem bestand ständig die Gefahr, dass das verlegte Pflaster durch den schweren Bagger verschoben wird. Diese Probleme seien mit der Optimas T22 Pflasterverlegemaschine gelöst. Zudem sei es einfach, auch einmal in flottem Tempo weitere Wege von den Steinpaketen zur Verlegekante zurückzulegen. Insgesamt habe man schon jetzt festgestellt, dass mehr Fläche in weniger Zeit gepflastert werden könne, so Sassen. Zudem haben zwei Fahrer von Sassen bei Optimas eine Schulung für den Einsatz von Pflasterverlegemaschinen besucht und so gelernt die T22 optimal zu nutzen.

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Dieser Artikel erschien in der Ausgabe Allgemeine Bauzeitung 08/2017.

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