Rotterdamer Schiffswerften

Teleskoparbeitsbühne erfüllt hohe Ansprüche ihrer Besitzer

Roosendaal/Niederlande (ABZ). - Das in Hoogvliet ansässige internationale Unternehmen für Schwertransport- und Zugangstechnik Peinemann ist auf den Vertrieb und die Vermietung angetriebener Zugangslösungen an die Werft- und petrochemische Industrie spezialisiert. Kürzlich erwarb Peinemann eine Genie SX-180 Teleskoparbeitsbühne von Terex Aerial Work Platforms (AWP), um Huisman, einen Anbieter von Hub-, Bohrungs- und Unterseetechnologie, in dessen Rotterdamer Schiffswerften zu unterstützen. Abgesehen von ihrer überragenden Arbeitshöhe von 56,85m und ihrer Reichweite von 24,4 m erfüllt die Maschine noch aus verschiedenen anderen Gründen die hohen Ansprüche ihrer Besitzer und Bediener.

Petrochemische- und Werftanwendungen erfordern spezialisierte Aufgaben in großen Höhen und unter schwierigen Bedingungen. Für Peinemann bedeutet das neben der Einhaltung strengster Sicherheitsvorschriften, dass die Maschinen zwingend über bestimmte Ausstattungsmerkmale verfügen müssen.

"In unserem Geschäftszweig sind ein integrierter 7,5-kW-Generator, ein Wechselstrom- sowie ein Starkstromanschluss für Schweißausrüstung auf der Plattform unabdinglich", erklärt Andrew Pauw, Access General Manager bei Peinemann. "Als wir uns nach der Genie SX-180 Teleskoparbeitsbühne erkundigten, waren wir freudig überrascht zu erfahren, dass die benötigte Ausstattung bereits zur Standardkonfiguration der Maschine gehört. Bei ähnlichen Maschinen anderer Marken sind diese Optionen in der Regel nur gegen Aufpreis zu haben."

Das Trackunit Track&Trace-Flottenmanagement-Modul ist ein weiteres herausragendes Merkmal der Maschine – im Standard enthalten. Dieses mit dem Genie Telematik-Anschluss der Maschine verbundene System bietet die Vorteile einer Vielzahl von Funktionen, darunter Betriebsstundenprotokolle, Standortanzeigen, Überwachung der Maschinenauslastung sowie Schutzfunktionen wie Geo-Fencing, Alarmauslösung durch Maschinenbewegung sowie eine Fernabschaltung der Maschine.

Um den strengen Sicherheitsauflagen der Werftbranche zu genügen, wurde diese Genie SX-180 Maschine mit einem speziellen Bedienerschutz-Alarm-System (Operator Protective Alarm – OPA) ausgestattet, das im Falle der Berührung eines Hindernisses über dem Kopf des Bedieners automatisch die Auslegerfunktionen unterbricht und einen akustischen Alarm und ein Blinklicht aktiviert, um Umstehende auf mögliche Probleme aufmerksam zu machen.

Um den Aufbau der Maschine vor Schäden durch Farben, Öle, Diesel, Zement, Chemikalien und Salzkorrosion zu schützen, bestellte Peinemann seine Genie SX-180 Maschine außerdem mit der Genie NanoClear+ Lackbeschichtung – einer neuen, innovativen Option, deren abweisende Eigenschaften auch den Vorteil einer schnelleren, einfacheren und damit kostensparenden Reinigung bieten.

Seit ihrer Lieferung wird die Maschine in der Huisman-Werkstatt zur Wartung der 57 m hohen Hafenkrane eingesetzt. Bei Präzisionsarbeiten sind Techniker auf Arbeitsbühnen angewiesen, die ihnen die für effizientes und komfortables Arbeiten nötige Stabilität und Flexibilität bietet.

"Im Moment liegt in unserer Werkstatt viel Arbeit an", erläutert der Standortleiter von Huisman Wil van Boxtel. "Es geht dort sehr betriebsam zu. Zwischen hohen Seecontainer-Stapeln, die repariert werden müssen, bewegen sich Gabelstapler, die Material transportieren. Mit ihrem 2,59 m-Chassis ist die Genie SX-180 für eine Maschine dieser Kategorie relativ schmal und äußerst manövrierfähig.

Draußen in der Werft wollen wir unsere neue Arbeitsbühne bald zur Lackierung und Reinigung von Schiffen und für Rohrverlegungstests einsetzen."

Für die Wartungstechniker des Unternehmens sind das Vertrauen in die Maschine, ihre einfache Bedienung und schnelle Manövrierfähigkeit entscheidende Faktoren. "Die Genie SX-180 Arbeitsbühne ist sehr robust und bietet eine unglaublich stabile Arbeitsplattform zum Arbeiten", so van Boxtel.

"Unsere Techniker sind der Meinung, dass auch ihre Verfahrbarkeit in voller Höhe absolut unverzichtbar ist. Da sie bei Positionsänderungen nicht mehr jedes Mal den Ausleger absenken und erneut ausfahren müssen, spart ihnen dieses System eine Menge Zeit."

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Dieser Artikel erschien in der Ausgabe Allgemeine Bauzeitung 05/2016.

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