Verbesserte Leistung

Kettenlader punktet mit mehr Kraftstoff-Effizienz

Der neue Kettenlader 953K mit Stufe-4-Motor mit 115 kW (156 PS), Schaufelvolumen 2 m³ und rund 16 t Einsatzgewicht.

München (ABZ). – Basierend auf der robusten Konstruktion des Vorgängermodells zeichnet sich der neue Cat Kettenlader 953K – laut Herstellerangaben – durch technische Verfeinerungen aus, die in verbesserter Kraftstoff-Effizienz, feinfühligerer Arbeits- und Lenkhydrauliksteuerung sowie weicheren Schaltvorgängen des hydrostatischen Fahrantriebs zum Ausdruck kommen. Außerdem wurde das Sicherheits- und Komfortniveau erneut angehoben.

Der 115 kW (156 PS) starke Cat Dieselmotor C7.1 Acert mit wartungsfreiem Partikelfilter und Harnstoffeinspritzung im Abgastrakt unterschreitet die Abgasgrenzwerte der EU-Stufe 4. Im wählbaren Eco-Modus senkt sich seine Drehzahl bei leichter Maschinenlast automatisch ab, während die eingestellte Geschwindigkeit beibehalten wird. Die Kombination aus sparsamerem Motor und Eco-Modus ermöglicht im Vergleich zum Vorgänger 953D eine bis zu 22 % höhere Kraftstoffausnutzung bezogen auf das bewegte Materialvolumen pro Liter Sprit. Zur exzellenten Wirtschaftlichkeit trage, so der Hersteller, aber auch der niedrige Verbrauch an Abgasreiningsfluid bei, der nur 2,5 bis 3 % des Dieselverbrauchs beträgt.

Mit der optionalen Leichtgutschaufel aus der Performance-Baureihe lässt sich der Materialumschlag um bis zu 10 %/h steigern. Der ab Mitte 2017 lieferbare Cat Schnellwechsler Fusion erweitert das Einsatzspektrum des 953K deutlich, denn er gestattet die Nutzung vorhandener Schaufeln und Gabeln von Radladern und anderen Fusion-kompatiblen Maschinen. Darüber hinaus werden Sonderausführungen für die Abfall- und Hafenwirtschaft angeboten.

Ein innovatives Fahrantriebs-Managementsystem sorgt für harmonischeres Ansprechverhalten der Arbeits- und Lenkhydraulik, effektivere Kraftübertragung auf den Boden, schnellere Beschleunigung und kürzere Taktzeiten. Load-Sensing-Hydraulik und Hydraulikzylinder mit Positionssensoren optimieren die Reaktion und Präzision des Kettenladers.

Drei selektierbare elektrohydraulische Kennfeldwerte – fein, normal, schnell – erlauben dem Fahrer eine individuelle Anpassung der Hydraulik an seine persönliche Arbeitstechnik bzw. an die Einsatzverhältnisse. Hinzu kommt eine große Auswahl von Getriebestufenbereichen – sechs vorwärts und sechs rückwärts, die eine weitaus genauere Abstimmung auf die vorherrschenden Bedingungen zulassen.

Die überarbeitete Kabine biete noch mehr Fahrerkomfort als bisher, betont das Unternehmen. Gefederter Sitz, verstellbare Armlehnen und Steuerhebelkonsolen sowie eine wirksamere Klimaanlage gehörten zur Standardausrüstung, ebenso eine Rückfahrkamera. Mithilfe der Zylinderstellungssensoren kann der Fahrer die Kipp- und Hubendschaltungen für die jeweilige Anwendung einstellen, ohne dafür die Fahrerkabine verlassen zu müssen. Das Ladegestänge stoppt so automatisch auf bestimmten Positionen, um eine höhere Produktivität zu erzielen. Außerdem werden die Start-/Stoppbewegungen weicher und die Vibrationen in der Kabine reduziert. Gegenüber dem 953D hat sich das Motorbetriebsgeräusch hörbar reduziert. Davon profitiert nicht nur der Fahrer, sondern auch die Maschinen-Umgebung. Zusätzliche Haltegriffe und Trittstufen machen das Ein- und Aussteigen sowohl über den vorderen als auch über den hinteren Laufwerksbereich leichter und sicherer. Die Cat Abgas-Nachbehandlungsanlage ist so konstruiert, dass ihre Funktion und ihr Zustand jederzeit nachvollziehbar sind. Sie erfordert keinerlei Eingriffe des Fahrers und keinen Stillstand während der Regeneration des Dieselpartikelfilters. Der Einfüllstutzen für die Harnstofflösung ist direkt neben dem Kraftstofftank angeordnet und leicht vom Boden aus erreichbar.

Die typischen Merkmale beispielhafter Servicefreundlichkeit der Cat Kettenlader-Baureihe sind auch im 953K vorhanden: hochkippbare Fahrerkabine und beste Zugänglichkeit der Wartungsstellen. Der bedarfsgesteuerte Lüfter bewirkt in jeder Betriebssituation eine effiziente Kühlung des Dieselmotors. Zudem kann man den Lüfter nach unten klappen und das Kühlerschutzgitter ausschwenken, um anfallende Reinigungsarbeiten wesentlich zu vereinfachen.

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Dieser Artikel erschien in der Ausgabe Allgemeine Bauzeitung 10/2017.

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