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    Es stinkt zum Himmel

    Es ist längst kein Geheimnis mehr, was sich im Untergrund der Städte und Kommunen abspielt. Während bspw. Schlaglöcher für jedermann ein sicht- und spürbares Ärgernis sind, ist es leichter für die verantwortlichen Politiker, die unter der Erde verborgene Kanalisation zu "ignorieren" – das stinkt zum Himmel.Während der IFAT, der Weltmesse für Wasser-, Abwasser-, Abfall- und Rohstoffwirtschaft in München, wurde erneut darauf hingewiesen, dass rund ein Fünftel aller… mehr
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    Gezählte Tage

    So langsam scheinen diese Tage der Verbrennungsmotoren doch gezählt zu sein. Mehrere Staaten wollen die Entwicklung der Elektromobilität forcieren und haben auch schon Zeitfenster genannt, in denen die Diesel- und Benzinmotoren von Elektromotoren abgelöst werden sollen. Die Niederlande beabsichtigen, Diesel und Benziner schon ab Mitte der 2020er Jahre auszurangieren. Ein hohes Tempo legt auch der indische Subkontinent vor. Dort sollen ab 2030 ausschließlich Elektroautos… mehr
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    Offenbarungseid

    Bei der Bahn brennt es zurzeit gleich an mehreren Stellen. Der Rücktritt von Vize-Bahnchef Volker Kefer kann nur als weiteres Zeichen dafür gewertet werden, dass in dem Konzern nicht alles im Lot ist. Beim Aufsichtsrat läuten zwischenzeitlich die Alarmglocken. Dabei sind das Projekt Stuttgart 21 und auch die Güterbahn DB Cargo nur die Spitze des Eisberges. Fast in allen Sparten des riesigen Unternehmens gibt es Reformbedarf. Bei Stuttgart 21 wurde erst kürzlich bekannt, dass… mehr
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    Realität sehen

    Nach dem ersten öffentlich ausgetragenen Koalitionskrach zwischen SPD und Grünen in Hamburg ist jetzt doch noch das neue Bündnis für das Wohnen besiegelt worden. Vertreter des Hamburger Senats, der Bezirke und der Wohnungswirtschaft unterzeichneten einen Vertrag, wonach bis 2020 jedes Jahr 10000 Baugenehmigungen erteilt werden sollen, 3000 davon für geförderte Wohnungen. Außerdem verständigte man sich auf einen ökologischen Finanzausgleich, den "Natur-Cent". Danach sollen… mehr
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    Noch keine Feierlaune

    Über eine Tunnelverbindung zwischen Puttgarden auf Fehmarn und der dänischen Insel Lolland wird seit nunmehr 24 Jahren diskutiert. Nach der Zusage des dänischen Parlaments im März wurde jetzt eine weitere wichtige Hürde genommen: die Planungsgesellschaft Femern A/S unterzeichnete jetzt mit den Baufirmen die ersten Bauaufträge. Allerdings ist das noch längst kein Grund, um die Sektkorken knallen zu lassen, denn mit der Unterzeichnung der Verträge ist auf deutscher Seite noch… mehr
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    Ziel verfehlt

    Die Mietpreisbremse hat ihre von der Bundesregierung erhoffte Wirkung verfehlt. Sie ist schlicht und einfach gescheitert. Einst gehörte sie zu den wichtigsten Vorhaben der amtierenden Koalition, wie die Rente mit 63 oder die Frauenquote in Aufsichtsräten – alles Beispiele für die in Deutschland falsch gestellten "politischen Weichen". Die "Signale" stehen heute in Berlin auf Umverteilung und Regulierung statt auf Investitionen. Nicht nur die Bauindustrie hat oft auf dieses… mehr
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    Zahnloser Tiger

    Viele Mieter in Deutschland zahlen fast ein Jahr nach Einführung der Mietpreisbremse noch immer deutlich zu viel. In Berlin liegen die Mieten für betroffene Wohnungen im Schnitt etwa ein Drittel höher, als eigentlich zulässig wäre. Das geht aus einer Studie des Forschungsinstituts Regiokontext im Auftrag des Berliner Mietervereins hervor. Und die Hauptstadt ist kein Einzelfall. Auch in anderen Städten gingen die Mieten nach oben. Unter den größten Städten blieben sie… mehr
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    Das Spiel mit der Autobahn

    "Was immer Du tust, bedenke das Ende" – sagten die alten Griechen. Die Verkehrspolitiker im Lande scheinen jetzt endlich über diese Weisheit zumindest nachzudenken. Denn: Das Ende für einen reibungslosen Verkehr auf den Autobahnen steht zwar längst auf der Tagesordnung, ist aber noch nicht abzusehen. Baustellen, Staus, Unfälle oder Lkw-Kolonnen prägen seit Jahren unter anderem die Ost-West-Trasse A 2. Sie ist zum Synonym für den Verkehrsinfarkt geworden. Immer… mehr
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    "Streit um des Kaisers Bart"

    Der Streit mit der EU-Kommission über die Einführung der Pkw-Vignette oder besser Infrastrukturabgabe in Deutschland zwischen Berlin und Brüssel steuert auf eine gerichtliche Entscheidung zu. Wie überflüssig diese Diskussion ist, steht in der EU-Wegekostenrichtlinie. So kann jeder EU-Mitgliedsstaat die Höhe seiner Kfz-Steuer selbstständig festlegen und es steht jedem frei eine Pkw-Vignette einzuführen.Dass nun die Brüsseler EU-Zentrale, in ihrer Eigenschaft als Hüterin des… mehr
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    Wer bändigt das "Monster"?

    Man glaubt es kaum, seit fast 20 Jahren gibt uns der so genannte Berliner Großflughafen regelmäßig Stoff für Kommentare. Manch Journalistenkollege bezeichnet diese Großbaustelle bereits als Phantom, das in den Köpfen von Politikern, Airline-Chefs, Anwohnern und Flugroutengegnern herumspukt.Tatsächlich können die "Berliner Baumeister" auf eine fertige Betonbahn, ein von außen fertiges Passagierterminal und einen Kontrollturm der Deutschen Flugsicherung verweisen. Der wird… mehr
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    Messe der Superlative

    Mit dem traditionellen Hupkonzert – einem alten Ritual – ging auf dem Münchener Messegelände die 31. Weltleitmesse für Baumaschinen, Baustoffmaschinen, Bergbaumaschinen, Baufahrzeuge und Baugeräte mit einem Besucherrekord zu Ende. Viele der Aussteller, Fachleute und Gäste bezeichneten die wohl weltgrößte Leistungsschau als eine Art Impulsgeber für weiteres Wachstum der Branche – Messe der Superlative.Wie gegenüber der Allgemeinen Bauzeitung Joachim Schmid vom Branchenverband… mehr
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    Flair erhalten

    Abbruch und Neubau stehen oft als Synonym für den Stadtumbau. Dabei ist es müßig, eine Variante zu favorisieren. Deshalb auch die nicht ganz neue Idee, Wohngebiete aus der Nachkriegszeit abzureißen und an gleicher Stelle neue, moderne Unterkünfte zu errichten. Wie jetzt eine Studie des Pestel Institutes ergab, soll für etwa 10 % der Wohnungen hierzulande ein Neubau wirtschaftlicher sein als eine Modernisierung. Bundesweit sind über 10 580 000 Wohn-gebäude Nachkriegsbauten,… mehr