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100 neue Stellen schon dieses Jahr

Straßen.NRW will Ingenieurstamm aufstocken

Gelsenkirchen/Düsseldorf (dpa). – Der Landesbetrieb Straßenbau in Nordrhein-Westfalen (Straßen.NRW) stockt vor der Abspaltung des Bereichs Autobahn den Stamm dringend benötigter Ingenieure auf. Für das laufende Jahr erwartet Straßen.NRW 100 neue Bauingenieure in den eigenen Reihen, wie Sprecher Bernd Löchter kürzlich in Gelsenkirchen mitteilte. Abzüglich der Pensionäre und Abwerbungen bleibe immer noch ein gutes Plus. Begleitet wird die Entwicklung im kommenden Jahr von der Gründung einer Bundesfernstraßen-Gesellschaft, die den Bau und Betrieb von Autobahnen von den Landesgesellschaften übernimmt.

Für die jetzt schon stark wachsende Zahl von Großprojekten wie Brückenneubauten benötigt die Landesgesellschaft derzeit mehr Ingenieure als der Markt überhaupt hergibt. Um derartige Projekte nicht verschieben zu müssen, gibt der Landesbetrieb Großprojekte wie den Bau der A 40-Brücke Neuenkamp bei Duisburg an die bestehende Bundesgesellschaft "Deutsche Einheit Fernstraßenplanungs- und -bau GmbH" (DEGES) ab. Sie war ursprünglich vom Bund und den fünf neuen Bundesländern für Aufgaben in Ostdeutschland gegründet worden. Zusätzlich gehen kleinere Aufträge an freie Ingenieurbüros.

Die Landesgesellschaft ist derzeit vor allem für den Bau und den Betrieb von Autobahnen, Bundes- und Landstraßen zuständig. In den nächsten vier Jahren gehen die Autobahnaufgaben nach und nach an die neue Bundesgesellschaft über.

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