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13. Internationales Symposium zu Betonstraßen

Cemex präsentierte seine Straßenbau-Kompetenz

Alejandro Vares Leal, Vice President of Sales to Infrastructure and Government, Cemex Mexico (M.), und Mitglieder des internationalen Pavement-Teams am Stand der Cemex: Director Product Technology Peter Lyhs (r.) und sein Team beteiligten sich mit Fachbeiträgen am Programm des internationalen Symposiums und sorgten auch für eine fundierte fachliche Betreuung der Standbesucher.

Berlin (ABZ). – Kürzlich tagte das nach Angaben von Cemex weltweit wichtigste Forum zum Thema Betonstraßenbau in Berlin. Unter den mehr als 400 Teilnehmern waren auch Cemex-Vertreter aus Spanien, den USA oder Großbritannien. Die Cemex Deutschland AG steuerte Fachreferate bei, präsentierte Spezialprodukte und empfing interessierte Tagungsteilnehmer im Zementwerk Rüdersdorf. "Beton verbindet" (engl. "Concrete connects") – unter diesem Titel stand das "13th International Symposium on Concrete Roads". Die Veranstalter des international wichtigsten Symposiums zum Betonstraßenbau hatten Experten für mehr als 100 Fachvorträge gewonnen. Die Themen reichten von aktuellen Planungen über den Bau und die Instandhaltung von Verkehrsflächen bis zu betrieblichen Aspekten bei der Herstellung. Außerdem standen Exkursionen und technische Besuche in Berlin und Umgebung auf der Tagesordnung.

Die Cemex Deutschland AG förderte als Goldsponsor die Veranstaltung und präsentierte ihr Produkt- und Leistungsportfolio für den Bereich Infrastruktur. Als Teil des weltweit aktiven Baustoffunternehmens Cemex S.A.B. de C.V., das auch speziell für den Straßen- und Wegebau kontinuierlich neue und innovative Produktlösungen entwickelt, kann dabei auch auf die Ergebnisse und Erfahrungen der gesamten Organisation zurückgegriffen werden. Cemex S.A.B. de C.V. gab bekannt, dass 25 % seiner weltweiten Klientel bereits die digitale Kundenintegrationsplattform "Cemex Go" nutzen. Damit optimiert das Unternehmen nach eigenen Angaben als Vorreiter der Digitalisierung der weltweiten Baustoffbranche die Geschäftsprozesse von mehr als 10 000 Kunden auf drei Kontinenten.

Auf der Basis von Kundenfeedback arbeitet Cemex an der Weiterentwicklung der Kundenintegrationsplattform mittels neuer Funktionalitäten. Diese sollen den Kunden einen auf ihre Bedürfnisse abgestimmten Service durch verbesserte Benutzerfreundlichkeit sowie Analytik bieten und ihnen eine Verbesserung ihrer Leistungs-/Wettbewerbsfähigkeit und der Wertschöpfung erlauben.

Die internationalen Vertreter der Cemex trafen sich im Vorfeld des Symposiums zu einem Workshop, um Prozesse zu analysieren und weiterzuentwickeln. Z. B. hat Cemex mit "Promptis" kürzlich einen Beton mit besonders schneller Festigkeitsentwicklung auf den Markt gebracht. Das Produkt ist insbesondere auf die Anforderungen im Verkehrsflächenbau ausgelegt, wo es oft auf eine möglichst frühe Verkehrsfreigabe ankommt.

Eine weitere Produktinnovation für den Verkehrsflächenbau sind die wasserdurchlässigen Dränbetone der Pervia-Produktfamilie. "Pervia Classic" wird zur Herstellung von Tragschichten eingesetzt und "Pervia Top" ist für den Einsatz als Deckschicht konzipiert. Im wissenschaftlichen Programm des Symposiums war Cemex international z. B. mit den Themen "Environmental and Economic Benefits of Full Depth Reclamation – FDR" durch Jose Maria Merino Thomas (Spanien) oder "Life Cycle Cost Analysis accounting for the uncertainties in pavement" durch James W. Mack (USA) vertreten.

In weiteren Fachbeiträgen zeigten Vertreter des Unternehmens einschlägige Kompetenzen und Erfahrungen auf: Norbert Nehls, Benjamin Sell und Peter Lyhs widmeten sich dem Thema "Permeable Concrete – Development, Implementation and Maintenance in Practice". Karsten Schubert, Dr. Katrin Bollmann, Peter Lyhs und Lothar Zipproth stellten das Thema "Development and Application Experience by Redundant Concrete Systems for the Exposure Classes XD and XF in Civil Engineering Works" vor.

Ein Highlight des Symposiums waren die technischen Fachexkursionen. Eine davon führte Teilnehmer nach Rüdersdorf, rd. 30 km östlich von Berlin Mitte. Dort betreibt die Cemex Zement GmbH das Zementwerk Rüdersdorf. Dieses ist eines der modernsten der Welt: In Spitzenzeiten werden hier an sieben Tagen in der Woche 5300 t Klinker pro Tag hergestellt. Inzwischen werden 75 % der benötigten Wärmeenergie aus Sekundärbrennstoffen gewonnen.

Im Zementwerk Rüdersdorf konnten die Gäste neben dem vollständigen Ablauf der Zementherstellung – vom Abbau des Kalksteins im Tagebau über die Mahl- und Brennprozesse der Zementproduktion bis zu Verpackung und Logistik – auch Beobachtungsstrecken und Versuchsflächen zum Thema Verkehrsflächen aus Beton besichtigen.

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