130 Millionen-Projekt soll flüssigeren Bahn-Verkehr sichern

Frankfurt/Main (dpa). - Weniger Zwangsstopps im regionalen Schienenverkehr will die Bahn durch ein zweites Gleis auf der Strecke zwischen Frankfurt-Höchst und dem Frankfurter Hauptbahnhof erreichen. Bisher teilen sich Züge in beide Richtungen ein Gleis und müssen sich oft passieren lassen, wie Dirk Rompf, Vorstand der DB Netz AG für Netzplanung und Großprojekte, am Mittwoch beim Baubeginn sagte. Der etwa 130 Mio. Euro kostende "zweigleisige Ausbau des Homburger Damms" auf einer Strecke von 800 m soll nun für mehr Pünktlichkeit sorgen. Finanziert werde das Projekt überwiegend aus Bundesmitteln. Hessens Verkehrsminister Tarek Al-Wazir (Grüne) sagte: "Wir sind dabei, die Versäumnisse der letzten Jahrzehnte auszuräumen." Schon er habe während seiner Schulzeit Ende der 1980er-Jahr stehende Züge und S-Bahnen nicht gemocht. Auch der Fernverkehr soll nach geplanter Fertigstellung 2021 von dem neuen Gleis profitieren. Durch die entstehenden Kapazitäten soll der gesamte Regionalverkehr auf die Nordseite des Hauptbahnhofs verlegt werden und der Fernverkehr soll freie Bahn auf der Südseite bekommen. 20 000 Verspätungsminuten können dadurch pro Jahr vermieden werden, wie Rompf sagte. Das ist eine knappe Stunde am Tag.

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