20-Tonnen-Maschine

Kraftpaket überzeugt in Gewinnung

Für höhere Bordwände oder das Befüllen von Silos bietet JCB optional ein High-Lift und ein Super-High-Lift Hubgerüst an.

Der Verbrauch an Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffen beträgt in der Gewinnungsindustrie bis zu 40 % des Brutto-Produktionswertes. Der Radlader 457 von JCB ist daher speziell auf Produktivität ausgelegt.

Rochester/Großbritannien (ABZ). – Das 20 t-Kraftpaket überzeugt bei der Gewinnung von Steinen und Erde durch seine spritsparenden Eigenschaften, seine enorme Wendigkeit, hohe Zuverlässigkeit und Ausdauer, niedrige Wartungsanforderungen und umfassende Vielseitigkeit – und das bei maximalem Komfort für den Fahrer. Schnelle Ladezyklen und geringer Kraftstoffverbrauch pro Tonne Material. Das sind die beiden Stellschrauben, an denen man in der Gewinnung drehen kann, um wirtschaftlich zu arbeiten. Genau auf diese Ziele hin wurde der Radlader 457 von JCB ausgelegt und bietet dafür die entsprechenden technischen Merkmale.

Abgesprengtes Material aufnehmen, befördern und verladen oder Vorbrecher beschicken – lockeres Gestein direkt von der Wand abtragen – abgetragene Hänge sanieren oder Tagebau renaturieren – die Aufgaben für einen Radlader im Steinbruch sind vielfältig und anspruchsvoll. Und genau hier ist der JCB 457 voll in seinem Element und überzeugt mit einem hohen Drehmoment, optimalem Leistungsgewicht, hohen Losbrechkräften und massiver Traktion. Der 7,7 l MTU-Motor mit 193 kW bringt die 20 t Betriebsgewicht agil auf Fahrt. Bereits bei niedriger Drehzahl stellt er ein üppiges Drehmoment von 1150 Nm bereit, das sofort anspricht und auch über einen breiten Drehzahlbereich erhalten bleibt. Durch seine robuste Konstruktion steckt er dabei auch starke Lastwechsel locker weg.

Äußerste Robustheit steckt diesem Radlader in den Genen. Seine präzise Fertigung bildet die Grundlage für seine Qualität und Langlebigkeit. So ist sein Knickgelenk als Schwerlast-Kastenprofil konstruiert und bietet damit eine ausgezeichnete Belastbarkeit. Auch das massive Guss-Kontergewicht des Hecks bietet neben seiner eigentlichen ausgleichenden Funktion besten Schutz vor Schäden an Heck, Heckleuchten und Kühleinheit.

Seine Langlebigkeit wurde auf Herz und Nieren geprüft. Finite-Elemente-Analysen und Prüfstandtests mit bis zu 1 Mio. Zyklen bestätigen dies. Kältekammertests bezeugen außerdem Kaltstarts bei bis zu –20 °C. Absolut tauglich für den härtesten Arbeitseinsatz zeigt sich auch seine leistungsfähige Hydraulik. Mit seiner Doppel-Axialkolbenverstellpumpe erzielt der Radlader mehr als 300 l/min für schnelle Ladezyklen und beste Multifunktionalität. Je nach Einsatzbereich lässt sich damit leicht die Anzahl der Ladezyklen pro Tag erhöhen und damit die Wirtschaftlichkeit steigern.

Neben den guten Eigenschaften der Maschine spielt der Faktor Mensch eine entscheidende Rolle, um die geforderte Tagesleistung zu erbringen. Radlader wie der 457 von JCB werden oft im Mehrschichtbetrieb eingesetzt – und das bei bis zu 10 Std. pro Schicht.

Für den Bediener heißt es Platz nehmen in der extra geräumigen, sicheren und ruhigen Command Plus-Kabine. Geräumig durch die spezielle Anordnung der A-Säulen, die gleichzeitig Platz für eine Panoramawindschutzscheibe schafft. Sicher, da diese Kabine entsprechend der neuesten Rops-Sicherheitsnormen getestet wurde, was gerade im Steinbruch von entscheidender Bedeutung ist. Und ruhig, da es in ihr mit unglaublich niedrigen 68 dB(A) Innengeräuschpegel leiser ist als beim Fernsehen nach Feierabend zuhause.

Rund 250 Steinbrüche werden in Deutschland aktiv bewirtschaftet. In diesem Wirtschaftszweig machen die Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffe einen großen Anteil der Kosten aus. Der Radlader 457 von JCB ist genau auf die Bedürfnisse der Gewinnungsindustrie ausgelegt. Er glänzt mit schnellen Ladezyklen, hoher Wendigkeit und Flexibilität und vor allem auch einer hohen Effizienz. Damit ist er das ideale Werkzeug, um die Kosten pro geförderter Tonne Material so klein wie möglich und die Gewinnspanne so groß als möglich zu halten.

So komfortabel wie zuhause soll man sich in dieser Kabine dann auch fühlen. Nach einer umfassenden Untersuchung der ergonomischen Aspekte des Bedienerarbeitsplatzes hat JCB eine speziell auf den JCB 457 Radlader zugeschnittene Command Driving Position entwickelt, die eine optimale Anordnung der Bedienelemente für Bediener unterschiedlicher Körpergröße und Statur sicherstellt.

Diese Bedienelemente sind direkt am Sitz angebracht und gehen sogar mit der Federung des Sitzes mit. So stellt sich diese Maschine quasi spielend leicht auf wechselnde Fahrer ein und der Radlader lässt sich damit noch einfacher bedienen als je zuvor. Dieses Konzept der "Simplicity" zieht sich durch. So ermöglichen zwei LCD-Farbmonitore die Navigation durch die Bedienmenüs und werden zugleich für die Rückfahrkamera verwendet. Damit hat man das Arbeitsumfeld und die Anbaugeräte fest im Blick und auch im Griff. Und das ist auch gut so, denn hier sind große Kräfte am Werk, die es zu bändigen gilt.

Im Steinbruch wird meist eine flexible Anbaugeräte-Nutzung mit hohen Ausbrechkräften oder einem hohen Drehmoment für den Parallelhub gefordert. Dafür bietet ein Hubgerüst mit Z-Kinematik die passenden Leistungsparameter. Mit einer Ausbrechkraft von bis zu 172 kN kann man damit auch z. B. lockeres Gestein direkt von der Wand abtragen. Optional zum klassischen Hubgerüst bietet JCB speziell für große Hubhöhen, wie sie für die Entleerung in hochboardige Lkw oder Silos notwendig sind, ein High-Lift- und sogar ein Super-High-Lift-Hubgerüst an. Das innovative Elektronikmanagement dieses Radladers steuert den Vortrieb über das Getriebe, sodass die max. Leistung an die Laderhydraulik geleitet wird. Das steigert nicht nur die Produktivität, sondern senkt außerdem Bremsenverschleiß und Kraftstoffverbrauch.

Sparen kann man sich bei diesem Radlader darüber hinaus auch den Dieselpartikelfilter, der in der Regel nur kostspielig und dabei gleichzeitig ineffizient ist, sondern unter Umständen auch noch gewechselt werden muss.

Der neue MTU-Dieselmotor arbeitet ausschließlich mit einer Abgasrückführung und einer selektiven katalytischen Reduktion. So erfüllt er bereits von Hau-se aus die EU Stufe 4/Tier 4F-Norm und kommt ohne lästigen Dieselpartikelfilter aus. Das verbessert die Kraftstoffnutzung, sodass letztendlich weniger Diesel für mehr Tonnen Material notwendig wird. Darüber hinaus reduzieren sich dadurch auch die Wartungs- und Betriebskosten.

Insgesamt wurde beim JCB 457 auf niedrige Lebensdauerkosten geachtet. Darum sind ausschließlich erstklassige Komponenten wie der MTU-Motor, ZF-Getriebe und -Achsen, Rexroth-Pumpen und Parker-Ventilblöcke verbaut. Außerdem werden alle Elemente zur täglichen Wartung bequem in Kabine über das Display kontrolliert.

Durch all seine Features und Funktionalitäten ist dieser 20 t-Radlader von JCB perfekt auf die hohen Anforderungen in der Gewinnungsindustrie ausgelegt und bietet höchste Performance und Produktivität.

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