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35 Wohneinheiten entstehen

Neubau im Münsterland flexibel geplant und effizient errichtet

Alle Generationen im Blick: Der demografische Wandel ist eine der größten Herausforderungen für unsere Gesellschaft und stellt in Kombination mit dem akuten Wohnraummangel insbesondere die Baubranche vor neue Aufgaben. Auch in der Stadt Greven mit rund 38 000 Einwohnern im nördlichen Münsterland ist der Bedarf an bezahlbarem und bedarfsgerechtem Wohnraum quer durch alle Generationen hoch.

Greven (ABZ). – Auf einer bislang brachliegenden Fläche im münsterländischen Greven realisiert Ahaus Bau derzeit drei Gewerbeflächen und 35 Wohneinheiten. Das Mauerwerk wird mit Kalksandstein aus dem Produktsortiment von KS-Original ausgeführt. Wertbeständigkeit und Gestaltungsflexibilität waren entscheidend für die Wahl.

Selbstbestimmtes und gemeinschaftsorientiertes Wohnen sind für Thomas Ahaus, Geschäftsführer der gleichnamigen Baugesellschaft, zwei wesentliche Aspekte für guten Wohnungsbau mit heterogener Bewohnerstruktur. Auf einer rund 4000 m² großen Fläche und zwei anliegenden Grundstücken, die von einer bestehenden Wohnbebauung umgeben sind, realisiert er derzeit fünf Gebäude. Bei der Entwicklung des Projektes setzte er auf einen Nutzungsmix, der sich durch einen generationenübergreifenden Ansatz auszeichnet. Neben klassischen Wohnformen bieten die Neubauten zukünftig auch Platz für altersgerechte Wohnungen, eine betreute Demenz-WG sowie eine Tagespflege-Einrichtung, um die aktive und gemeinschaftliche Freizeitgestaltung zu fördern. Um der breitgefächerten Altersstruktur seiner Nutzer langfristig gerecht zu werden, spielte für Ahaus neben der Funktionalität auch die bauliche Qualität eine wesentliche Rolle.


Blick auf die Baustelle von oben.

"Unsere Projekte sollen Bestand haben, nachhaltig sein und nicht nur wirtschaftlich, nicht nur architektonisch ansprechend oder nicht nur energetisch optimiert", erklärt der Bauherr. Der mit der Planung beauftragte Architekt, Jörg Suwaleck entwickelte für das innenstadtnahe Areal einen Entwurf mit einer zeitgemäßen Architektursprache, die zwischen den ein- bis mehrgeschossigen Nachbargebäuden vermittelt und auf eine hohe Wohnqualität setzt.

Das Mauerwerk wird mit Kalksandstein aus dem Produktsortiment von KS-Original ausgeführt. "Jeder Quadratmeter hat seinen Preis, so kommt es selbstverständlich auch darauf an, keine Fläche zu verschenken und darauf zu achten, dass man trotz zahlreicher Anforderungen schlanke Wandkonstruktionen erhält", begründet Tobias Ahaus seine Entscheidung. "Die KS*Bauweise zeichnet sich durch die Funktionstrennung in Trag-, Dämm- und Witterungsschicht aus. Aufgrund seiner hohen Rohdichte sind mit Kalksandstein eben diese schlanken Wandkonstruktionen bei gleichzeitig hoher Tragfähigkeit möglich", ergänzt Peter Theissing, Geschäftsführer des Markenverbunds mittelständischer Kalksandsteinhersteller. "Zudem gehen mit der funktionsgetrennten Bauweise besonders zeit- und kostensparende Ausführungsmethoden einher, mit denen wir auch die Ahaus Baugesellschaft bei der Realisierung ihres Projektes in Greven unterstützen konnten."

Für die Außen- und Innenwände des zweigeschossigen Bauwerks mit Staffelgeschoss kamen die Plansteine von KS-Original in verschiedenen Abmessungen und Rohdichteklassen zum Einsatz.

Der erste Bauabschnitt auf dem hinteren Teil des Areals ist bereits abgeschlossen. Für die Außen- und Innenwände des zweigeschossigen Bauwerks mit Staffelgeschoss wurden Plansteine von KS-Original in verschiedenen Abmessungen und Rohdichteklassen eingesetzt. "Wertbeständigkeit und Gestaltungsflexibilität waren Voraussetzungen und entscheidend bei der Wahl des Baustoffs", berichtet Tobias Ahaus. "Diesen Anforderungen konnten wir mit unserer großen Bandbreite an klein- und mittelformatigen Steinen gerecht werden, da sie sich für verschiedenste Einsatzbereiche eignen und insbesondere bei stark gegliederten Grundrissen eine hohe Flexibilität bieten", ergänzt Theissing. Im zweiten und dritten Bauabschnitt werden aktuell zwei dreigeschossige Riegelbauten mit Staffelgeschoss und einer gemeinsamen Tiefgarage realisiert. Da es während der Genehmigungsphase zu erheblichen Verzögerungen kam, müssen die Gebäude in verkürzter Bauzeit realisiert werden.

"Aufgrund der kurzfristig erteilten Baugenehmigung und des Bedarfs verwenden wir die regional am schnellsten verfügbaren Kalksandsteine von KS", so der Bauherr. Mit der Entscheidung für die großformatigen Planelemente von KS-PLUS im Bereich der Außen-, Keller- und Innenwände sorgte er zudem nicht nur für den gewünschten schnellen Baufortschritt, sondern auch für sehr hohe Ausführungssicherheit. "Da nicht zwingend Rastermaße eingehalten werden müssen, konnten die Maße der Wandbausätze im Rahmen der Planung individuell festgelegt und die Module schließlich fertig zugeschnitten und bedarfsgerecht auf die Baustelle geliefert werden", berichtet Theissing. Einfach bedienbare Versetzgeräte verringern zudem die körperliche Belastung der Maurer, die in einem Hub bis zu 0,65 m² Mauerwerk versetzen und damit den Baufortschritt maßgeblich beschleunigen können.

"Mit Kalksandstein erreichen wir spielend leicht den geforderten Schallschutz – bei gleichzeitig schlanken Wänden", sagt Tobias Ahaus. "Neben seinen hervorragenden Schallschutzeigenschaften zwischen und innerhalb der Wohnungen ist für uns aber auch die Wohnqualität entscheidend." So sorge Kalksandstein mit seiner Wärmespeicherfähigkeit für Behaglichkeit und reguliere aufgrund seiner diffusionsoffenen Struktur die Raumluftfeuchte.

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