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3500 Stellen weg

München (dpa). – Vorstand und Betriebsrat des Lastwagenbauers MAN haben sich nach monatelangem Streit auf den Abbau von 3500 Stellen in Deutschland bis Ende nächsten Jahres verständigt – weit weniger als bisher geplant. Wie das Unternehmen mitteilte, stehen der sächsische Standort in Plauen mit rund 150 Beschäftigten sowie das österreichische Werk Steyr mit 2200 Beschäftigten zur Disposition. MAN-Betriebsratschef Saki Stimoniaris sagte: "Kernpunkte des Papiers sind der Ausschluss betriebsbedingter Kündigungen an den deutschen Standorten, umfangreiche sozialverträgliche Maßnahmen und Perspektiven für alle Kolleginnen und Kollegen." Ursprünglich hatte MAN den Abbau von 9500 der 36 000 Stellen in Deutschland und Österreich geplant – davon etwa 5600 im Lkw-Werk München, im Motorenwerk Nürnberg und im Komponentenwerk Salzgitter.

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