45. Freundschaftsmahl Sankt Martin

Bauindustrie NRW feierte Branchenhöhepunkt

Düsseldorf (ABZ). – "Menschen bauen für Menschen", mit dieser Aussage hob Dirk Grünewald, Präsident des Bauindustrieverbandes Nordrhein-Westfalen (NRW), zu Beginn seiner Ausführungen die Bedeutung der Mitarbeiter für die Bran-che Bau hervor. Anlass hierfür war das 45. Freundschaftsmahl Sankt Martin der nordrhein-westfälischen Bauindustrie. Im Düsseldorfer Maritim Hotel feierte die nordrhein-westfälische Bauindustrie traditionell ihren alljährlichen Branchenhöhepunkt im Sinne des heiligen Martin von Tours (Sankt Martin) mit Gästen aus Politik und Verwaltung, aus Wirtschaft und Wissenschaft und aus der Zivilgesellschaft. Angesichts der voranschreitenden technischen Revolution durch das digitalisierte Planen und Bauen widmete sich Grünewald in seiner Rede der Herausforderung für Unternehmen und Mitarbeiter, eine moderne Arbeitswelt zu gestalten. Dabei stellte er fest, dass sich die Digitalisierung am Bau und die Etablierung des Building Information Modeling nur als gemeinsame Kraftanstrengung zwischen Vorgesetzten und Mitarbeitern erfolg-reich umsetzen lassen.

"Unsere Branche braucht ihre Mitarbeiter mehr denn je", so Grünewald. Dies gelte insbesondere vor dem Hintergrund steigender Anforderungen an die Qualifizierung der Mitarbei-ter. Daher rief der Verbandspräsident alle Mitgliedsunternehmen dazu auf, die Anstrengungen zur Nachwuchsförderung zu intensivieren. Dazu gehöre ein Dreiklang aus Nachwuchs finden, Nachwuchs gewinnen und Mitarbeiter binden. Angesichts deutschlandweit steigender Aus-bildungszahlen im Bauhauptgewerbe freu-te sich Grünewald: "Die Kehrtwende am Ausbildungsmarkt ist geschafft!" Als Vorsitzende des Europäischen Ethikrates und Professorin für Ethik und Theorie derMedizin an der Universität zu Köln hielt Prof. Christiane Woopen die Festrede zu "Menschliche Arbeit in der Roboterge-sellschaft". Dabei beleuchtete sie, wie sich eine technisierte Gesellschaft auf das Arbeiten auswirkt. In guter Tradition bekommen die jeweiligen Festredner am Abend des Freundschaftsmahles Sankt Martin eine Spende für einen karitativen Zweck ihrer Wahl überreicht. Seit 1973 sammelten die Mitgliedsunternehmendes Bauindustrieverbandes NRW mehr als 1,5 Mio. Euro für den guten Zweck.In diesem Jahr konnte Grünewald der Festrednerin einen Scheck in Höhe von 40.000 Euro überreichen.

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