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5000 Menschen demonstrierten in Frankfurt gegen steigende Mieten

Frankfurt/Main (dpa). - Wenige Tage vor der hessischen Landtagswahl haben in Frankfurt am Samstag rund 5000 Menschen gegen hohe Mieten und Wohnungsmangel demonstriert. "Wohnungspolitik muss wieder
Sozialpolitik sein. Derzeit ist sie Wirtschaftspolitik", sagte Versammlungsleiterin Annette Wippermann vom Paritätischen Wohlfahrtsverband Hessen der Deutschen Presse-Agentur. Ihr Verband sei Initiator des Bündnisses "Mietenwahnsinn Hessen", zu dem sich mehr als 30 einzelne Initiativen zusammengeschlossen haben. "Wir als Paritätischer sind zuständig für viele soziale Einrichtungen und sehen, dass wir für Geflüchtete oder Suchtkranke keine Wohnungen finden." Weil Frauenhäuser überfüllt seien, müssten 75 % der Hilfesuchenden wieder nach Hause zurückgeschickt werden. In der Wohnungspolitik müsse es eine absolute Kehrtwende geben. Laut Polizeiangaben nahmen rund 5000 Menschen an der Demonstration teil. Auf Plakaten und Transparenten standen Slogans wie "Stadt für Alle", "Keine Profite mit der Miete", "Miethaie zu Fischstäbchen". Für Normalverdiener ist es in Frankfurt äußerst schwer geworden, eine bezahlbare Wohnung zu finden. Die Mieten zählen zu den höchsten in Deutschland. 13 bis 15 Euro Kaltmiete pro Quadratmeter gelten als normal.

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