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6,4 Millionen leben in überbelegten Wohnungen

Wiesbaden (dpa). - Die Menschen in Deutschland wohnen im Durchschnitt zunehmend beengter, vor allem in den Städten. Im vergangenen Jahr lebten 6,4 Millionen in überbelegten Wohnungen, das sind 340 000 mehr als im Jahr zuvor. Allerdings lag die Überbelegungsquote in Deutschland (7,8 Prozent) deutlich unter dem EU-Durchschnittswert (17,1 Prozent). Das teilte das Statistische Bundesamt in Wiesbaden mit. Grundlage der Zahlen ist die aktuelle Erhebung „Leben in Europa“ (EU-SILC). Laut den Statistikern gilt eine Wohnung als überbelegt, „wenn sie über zu wenige Zimmer im Verhältnis zur Personenzahl verfügt“. Das ist laut den Angaben etwa der Fall, wenn ein Gemeinschaftsraum fehlt oder pro Paar, das in dem Haushalt lebt, kein eigener Raum vorhanden ist oder Geschwister unterschiedlichen Geschlechts zwischen 12 und 17 Jahren keinen jeweils eigenen Raum haben.

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