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700 Teilnehmer beim Internationalen Architekturkongress

Die Themen Nachhaltigkeit und Wiederverwertung spielen bei Stahl eine immer größere Rolle

Stephan Lemgen, Vorsitzender bauforumstahl, eröffnet die Talkrunde beim zehnten Internationalen Architekturkongress in Düsseldorf.

Düsseldorf (ABZ). – 700 Architekten kamen am 15. Januar 2020 beim zehnten Internationalen Architektur-Kongress in der Düsseldorfer Rheinterrasse zusammen. Die Botschaft des Tages: Stahl überzeugt nicht nur mit großen Spannweiten und kurzen Bauzeiten, sondern auch das Thema Nachhaltigkeit spielt eine immer größere Rolle. "Bauen mit Stahl ist nichts Neues", betonte Stephan Lemgen, Vorsitzender des bauforumstahl. "Das kennen wir seit mehr als 150 Jahren. Geändert haben sich die Bedürfnisse der Menschen. Und Stahl hilft den Menschen, nachhaltig zu bauen." Dem stimmte auch Ministerin Ina Scharrenbach zu: "Das Thema Wiederverwertung spielt eine immer größere Rolle. Als öffentliche Hand nehmen wir hier eine Vorbildhaltung ein. Dem tragen die Kommunen bereits Rechnung." Dass Stahl nicht nur in Sachen Nachhaltigkeit, sondern auch in Ästhetik und Baukultur an Einfluss gewinnt, zeigten zahlreiche Vorträge namhafter Architektur- und Ingenieurbüros. Filigrane Stahlstützen, transparente Industriegebäude, bioklimatische Fassaden – und das alles in 3D geplant – , zeigten, was mit Stahl möglich ist. Bauingenieur Martin Grassl appellierte an die anwesenden Architekten, sich auch im Brückenbau stärker zu engagieren: "Der Einfluss der Architekten ist immens groß und erhält in Deutschland ein wertvolles Stück Baukultur."

Der niederländische Architekt Lars Courage schaffte die Brücke zu den anwesenden Studenten: "Wenn man mit Stahl baut, muss man sich ständig neu erfinden. Die befürchtete Routine bleibt aus." Internationales Flair brachten die Architekten Heiko Krech von BarkowLeibinger aus Berlin, Laurence Dudeney vom Heatherwick Studio London, Graham Stirk von Harbour + Partners London und Diederik Dam vom Dam & Partners aus Amsterdam auf die Bühne. Sie zeigten prämiierte Projekte wie die Trumpf Smart Factory in Chicago und "The Vessel" in New York. Das bauforumstahl engagierte sich zum ersten Mal als Kooperationspartner und Aussteller. "Eine gelungener Auftakt für uns", resümiert Gregor Machura, Geschäftsführer des bauforumstahl. Er wünscht sich, dass zukünftig noch mehr Architekten das Angebot des Spitzenverbandes annehmen und sich in der Düsseldorfer Zentrale über die Möglichkeiten des Bauens mit Stahl informieren.

Dieser Artikel erschien in der Ausgabe Allgemeine Bauzeitung 07/2020.

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