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8. CROM-Schulungsreihe für Schachtsanierung

Planer und Fachverarbeiter vertieften Wissen

Interessante Einblicke gab es für die Anwender in den Praxisteilen der Verarbeiter-Lehrgänge in Bottrop: Die automatisierte maschinelle Beschichtung im MRT-Verfahren mit Mörtelsystemen und Kunststoffsystemen wurde hautnah demonstriert.

Bottrop/Esslingen (ABZ). – 70 Teilnehmer von ausführenden Unternehmen, planenden Ingenieurbüros und ausschreibenden Kanalnetzbetreibern nahmen kürzlich an der diesjährigen Lehrgangsreihe "CROM – Zertifizierte Schachtsanierung" (CROM = Certified Rehabilitation of Manholes) bei der MC-Bauchemie in Bottrop und Esslingen teil. Die Lehrgangsreihe "CROM – Zertifizierte Schachtsanierung" hat Prof. Dr.-Ing. Karsten Körkemeyer, Lehrstuhl für Baubetrieb und Bauwirtschaft der TU Kaiserslautern, mit der MC-Bauchemie vor acht Jahren ins Leben gerufen. Seitdem findet die Weiterbildungsreihe jährlich statt.

Trotz leicht gesunkener Teilnehmerzahlen angesichts der Grippewelle zeigte sich Körkemeyer zufrieden. Die 8. CROM-Schulungsreihe, bei der Fachleute aus Wissenschaft und Praxis ihr fundiertes Expertenwissen zur Schachtsanierung weitergaben, ist nach Informationen von MC Bauchemie sehr gut bei Netzbetreibern, Planern und vor allem Verarbeitern angekommen. CROM genieße hohes Ansehen und habe sich mittlerweile auch als Qualitätssiegel für eine hochwertige und nachhaltige Schachtsanierung im deutschsprachigen Markt etabliert. Alle Teilnehmer haben ihre Lehrgänge mit einer schriftlichen Prüfung erfolgreich abgeschlossen und ein CROM-Zertifikat erhalten.

Auftakt und Abschluss der diesjährigen CROM-Lehrgangsreihe bildeten wieder einmal die Lehrgänge für planende Ingenieure und ausschreibende Kanalnetzbetreiber, die im Februar 2018 in Bottrop sowie in Esslingen stattfanden. Im Mittelpunkt dieser Intensivlehrgänge standen Themen wie die Zustandserfassung und -bewertung von Schäden sowie die Planung, Ausführung und Qualitätsüberwachung von Sanierungsmaßnahmen an Schächten und begehbaren Kanalbauwerken in Theorie und Praxis. Dabei wurden auch die Anforderungen aus Regelwerken – wie der DIN 19753 – beleuchtet.

Beim zweitägigen Anwenderlehrgang für Fachverarbeiter, der im Trainings- und Seminarzentrum der MC in Bottrop stattfand, standen neben Schäden und Schadensmechanismen auch die Grundlagen der Beton- und Mörteltechnologie sowie besondere Anforderungen an Mörtel im Abwasserbereich auf dem Lehrplan. Darüber hinaus wurden bei der ausgebuchten Veranstaltung die einzelnen Sanierungsschritte von der Untergrundvorbereitung über die Abdichtung bis hin zur mineralischen Reprofilierung und Beschichtung sowie die zugehörige Qualitätssicherung ausführlich behandelt und auch selbständig praktisch angewandt. Im anschließenden eintägigen Aufbaulehrgang für Anwender konnten Fachverarbeiter, die den Anwenderlehrgang an den Vortagen bzw. in den Vorjahren erfolgreich absolviert haben, ihr Know-how rund um die Schachtsanierung noch vertiefen. Der Lehrgang umfasste neben der spritztechnischen und automatisierten maschinellen Beschichtung im MRT-Verfahren mit Mörtelsystemen und Kunststoffsystemen auch das Thema Arbeitssicherheit. Im praktischen Teil hatten die Fachverarbeiter wiederum die Möglichkeit, Sanierungsmaterialien selbst zu applizieren.

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