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A14-Verlängerung soll vorangehen

Magdeburg (dpa). - Der Bau der Autobahn 14 im Norden Sachsen-Anhalts soll vorangehen. Am Mittwoch sei der notwendige Planfeststellungsbeschluss für den rund 11,5 Kilometer langen Abschnitt zwischen den Anschlussstellen Dahlenwarsleben und Wolmirstedt erlassen worden, teilte das Verkehrsministerium in Magdeburg mit. Damit seien die baurechtlichen Voraussetzungen für den Weiterbau der Trasse, die auch über den Mittellandkanal führen soll, vorhanden. Der Beschluss liege nun zwei Wochen - vom 26. Oktober bis zum 9. November - in den betreffenden Gemeinden öffentlich aus. Innerhalb eines Monats könne dagegen Klage eingereicht werden. Anschließend sei das Baurecht unanfechtbar. Seit Jahren ist die sogenannte Nordverlängerung der A14 ein Zankapfel. Die insgesamt 155 Kilometer lange Neubautrasse soll die bestehende A14 zwischen Magdeburg und dem Dreieck Nossen im sächsischen Kreis Meißen mit Schwerin und der Ostsee verbinden. Gerichtsprozesse mit Naturschützern und umliegenden Kommunen hatten den Bau um Jahre verzögert. Der neue Abschnitt zwischen Dahlenwarsleben und Wolmirstedt soll rund 91,8 Millionen Euro kosten.

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