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A49: Erneut Proteste gegen Waldrodung

Kirtorf (dpa). - Die Proteste gegen den Weiterbau der A49 in Mittelhessen halten Polizei, Bauherrin und auch ein örtliches Forstamt weiter in Atem. Erneut versammelten sich in der Nacht zum Montag nach Polizeiangaben rund 40 Aktivisten an der Bundesstraße 62 bei Kirtorf im Vogelsbergkreis. Zuvor war eine Aktion unter dem Motto „Schlafen gegen Schlafverbot“ von der Versammlungsbehörde des Vogelsbergkreises verboten worden. Den Protestierenden sei nochmals die Rechtslage erläutert worden, erklärte die Polizei. Sie hätten zunächst nicht reagiert, doch hätten die Beamten die Lage „kommunikativ“ lösen können. Bis auf knapp ein Dutzend Menschen, die sich auf einer Wiese niederließen, hätten sich alle entfernt. Vereinzelt habe es Platzverweise gegeben. Der Einsatz sei weitgehend störungsfrei verlaufen. Bereits in der Nacht zum Sonntag hatten Aktivisten mit einem Schlaflager gegen den Weiterbau der Autobahn protestiert. Dabei blockierten bis zu 60 Menschen mit Feldbetten und Zelten die Bundesstraße. Einen Teilerfolg erreichten die Aktivisten am Montag mit einer Entscheidung des Verwaltungsgerichtes Gießen. Das Gericht gab einem Eilantrag gegen Verbote und Auflagen des Regierungspräsidiums in Gießen zu vier angemeldeten Mahnwachen teilweise statt. Mittwoch (16. September) hat der BUND zu einem Pressegespräch mit dem Bundesvorsitzenden Olaf Bandt eingeladen.

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