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Abbruch eines Parkhauses

Standsicherheit nicht mehr gegeben

Das Parkhaus wird abgerissen.

Traunstein (ABZ). – Das Parkhaus an der Scheibenstraße im oberbayerischen Traunstein sollte abgetragen werden. Die Standsicherheit, des in den Jahren 1995/1996 errichteten Gebäudes war nicht mehr gegeben und so entschloss sich die Stadtverwaltung für einen fachgerechten Abbruch.

Zukünftig soll der Platz für Parkplätze genutzt werden. Wie die Stadt Traunstein in der Presse bekanntgab, wurde für die Abbrucharbeiten ein erfahrenes regionales Unternehmen beauftragt. Bei diesem regionalen Unternehmen handelt es sich um die Firma Moosleitner GmbH, ansässig in Saaldorf-Surheim bei Freilassing und in Salzburg. Moosleitner hatte die Vorgabe, um Lärmbelastungen gering zu halten, nur den Richtwerten für Immissionen entsprechende Baumaschinen einzusetzen. Was für dieses Unternehmen mit ihrem firmeneigenen umfangreichen Fuhr- und Maschinenpark, nahezu alltäglich ist.

Dass zu Beginn der Rückbauarbeiten Beweissicherungen gemacht wurden, versteht sich von selbst. Baubegleitend führte die Stadt an drei benachbarten Gebäuden Erschütterungsmessungen durch, Grenzüberschreitungen wären sofort zu melden gewesen. Aber dazu kam es nicht, alle Erschütterungen blieben innerhalb der Anhaltswerte.

Bei diesem Parkhaus handelte es sich um einen Stahl-Beton-Bau in Massivbauweise ohne Keller. Das Bauvolumen umfasste 14 500 m³ bei rund 1300 m² überbauter Fläche. Die Höhe des Objektes war die große Herausforderung, weil sie vom Gelände bis zum First der Satteldächer rund 14 m betrug.

Die Firma Moosleitner brachte einen CAT-Bagger 336 FLN mit einem Eigengewicht von 46 t zum Einsatz. Natürlich ausgerüstet mit den entsprechenden Anbauteilen, die aufgrund des Oilquick-Systems sekundenschnell gewechselt werden können. Wasserbesprühungen zur Staubeindämmung sind bei Abbrüchen im städtischen Bereich Normalität.

Ein äußerst routinierter Maschinist konnte und musste den gesamten Abbruch in sechs Wochen erledigen, was voll im vorgegebenen Zeitplan lag. Für den Abtransport des Abbruchmaterials setzte Moosleitner acht Sattelschlepper ein, die den Bauschutt ordnungsgemäß zur firmeneigenen stationären Recyclinganlage transportierten.

Der Firmeninhaber, Matthias Moosleitner, ist seit mehr als 20 Jahren Präsident des Bayerischen Recyclingverbandes und ist einer der Vorreiter, was die Wiederverwendung von mineralischem Abbruchmaterial anbelangt. In diesem Unternehmen wird ein breites, güteüberwachtes Sortiment an Recyclingmaterialien angeboten.

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