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Abbruch von Spannbetonbrücke

Umfangreiche Vorarbeiten notwendig

Abbruchtechnik, Abbrucharbeiten

Die Firma Moosleitner erhielt den Auftrag zum Abbruch der Spannbetonbrücke zwischen Salzburg und Freilassing und brachte neben anderen Großbaumaschinen einen Bagger mit einem 27-m-Ausleger zum Einsatz.

Salzburg/Freilassing (ABZ). – Für den Abbruch einer Grenzbrücke zwischen Salzburg und Freilassing setzte die Moosleitner GmbH einen Bagger mit 27-m-Ausleger ein. Es handelte sich um eine einfeldrige Spannbetonbrücke mit auskragendem Ballastkörper. Die Brücke war rund 70 m lang und 15 m breit. Das Gesamtvolumen des Brückenobjektes bestand aus 1100 m³ Beton und Spannbeton, 60 t Spannstahl und 600 t Asphalt. Alle diese Abbruchmaterialien mussten einer gesetzlich vorgeschriebenen, ordnungsgemäßen Entsorgung zugeführt werden.

Die Firma Moosleitner erhielt den Auftrag zum Abbruch und brachte neben anderen Großbaumaschinen einen Bagger mit einem 27-m-Ausleger zum Einsatz. Dieser 60-t-Bagger stand auf einer im Flussbett aufgeschütteten Berme und brach mittels des langen Auslegers, auf der eine kraftvolle Betonabbruchzange angebracht war, das Tragwerk ab. Die Betonabbruchzange für sich hat ein Gewicht von 3 t und verfügt über eine Leistung von 420 t Brechkraft.

Ein Bagger mit einem Eigengewicht von 45 t und mit einem 4-t-Hydraulikhammer am Ausleger ausgerüstet, "meißelte" den Füllbeton aus den Kragarmen der Brücke. Ein helfender 30-t-Bagger holte nach dem Abbruch mit einem mächtigen Baggerlöffel herabfallende Betonteile aus dem Flussbett. Da es sich um eine Spannbetonbrücke handelte, bedurfte es umfangreicher Vorarbeiten, damit ein unkontrolliertes Hochschnellen der extrem gespannten Stahlträger beim Durchtrennen der Brückenmitte ausgeschlossen wurde.

Die äußeren Enden des Brückentragwerks wurden mit starken Stahlträgern unterbaut, um die Möglichkeit eines Hochschnellens auszuschalten. Diese Vorarbeiten wurden aufgrund der vorangegangenen statischen Berechnungen geleistet. Ziel war, dass beim Durchtrennen der Brücke den Stahlbetonträgern nur einige Zentimeter nach oben Platz zum Ausweichen gegeben wurde.

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