Abbruchspezialist setzt auf Orange

Große Bandbreite an Maschinen bewährt sich

Sensibilität gefragt: Der Hitachi ZX290-5 sowie der ZX225-5 der Schreiner Abbruch GmbH aus Mering bei Augsburg beim Abbruch in Petzenhausen bei Landsberg. Gerade in der Nähe von denkmalgeschützten Bauten oder bei Einsätzen im Ortskern ist beim Abbruch eine große Sensibilität und Präzision von Mensch und Maschine gefragt. Mit Hitachi-Maschinen, vollhydraulischen Schnellwechslern und einer großen Zahl von Anbaugeräten ist Schreiner für diese Herausforderungen bestens gerüstet. Lesen Sie dazu auch unseren Bericht "Große Bandbreite an . . ." auf Seite 9.

Mering (ABZ). – Das Unternehmen Schreiner aus Mering bei Augsburg nutzt vom Hitachi ZX18 bis zum ZX350 eine große Bandbreite an Hitachi-Maschinen, um die Abbruch-Aufträge ihrer Kunden zu erfüllen – immer pünktlich und zuverlässig, egal ob der Abbruch auf dem Berg, mitten im Ort oder aus einer Häuserzeile heraus stattfindet. Neben engagierter und qualitativ hochwertiger Arbeit von Mensch und Maschine sorgen aber vor allem die persönlichen Kontakte für den Erfolg des Mittelständlers, der jeden Tag selbst auf seinen Baustellen und damit für Kunden und Mitarbeiter jederzeit ansprechbar ist.

Die Schreiner Abbruch GmbH ist Mitglied im Deutschen Abbruch- und Recyclingverband, wird in zweiter Generation durch Richard Schreiner geführt und kann auf eine über 30-jährige Firmengeschichte zurückblicken. Das von Vater Raimund Schreiner nach 25 Jahren Berufserfahrung im Abbruch gegründete Unternehmen bietet alle Dienstleistungen rund um Abbruch, Rückbau, Entkernung und Sanierung von Gebäuden sowie Erdbau-Arbeiten an und ist dabei vor allem im Raum München tätig. Dabei bearbeitet das Unternehmen eine Vielzahl von kleinen und mittelgroßen Baustellen pro Jahr: Ob Einfamilienhaus, Brücke, Kloster oder ehemaliges Firmengebäude, alle diese Bauten werden von Hitachi-Baggern der Schreiner Abbruch GmbH zurückgebaut, die Materialien über Partnerfirmen fachgerecht entsorgt und wiederverwertet. "Wir reißen von der kleinsten Hütte bis zur Industriehalle alles ab, da sind keine Grenzen gesetzt", so Richard Schreiner.

Im Jahr 2016 kamen so für das Unternehmen Schreiner mit den zehn Mitarbeitern insgesamt 90 Baustellen zusammen, auf denen in Summe 80 000 m³ umbauter Raum abgebrochen, 28 000 m³ Bauschutt produziert und etwa 15 000 m³ Erde ausgehoben wurden. Dabei war jede der elf Maschinen an 20 bis 25 Baustellen beteiligt und somit sehr gut ausgelastet. Bei allen Bauvorhaben setzt Richard Schreiner ausschließlich auf Bagger und Radlader von Hitachi und wird seit über 20 Jahren vom Systempartner und Baumaschinenhändler Kiesel in allen Fragen rund um Maschinen und Anbaugeräte betreut. Der Maschinenpark ist entsprechend breit aufgestellt, für die unterschiedlichen Baustellen stehen Bagger von 2 bis 35 t mit den verschiedensten Anbaugeräten zur Verfügung. Warum er sich immer für Hitachi entschieden hat?

Abbruch innerhalb einer weiter bestehenden Häuserzeile.

Richard Schreiner: "Es ist ausgereifte Technik, die einfach funktioniert. Und meine Fahrer, die teilweise auch auf anderen Maschinen gefahren sind, sind immer begeistert von der Feinfühligkeit und Präzision, mit der auf den Hitachis gearbeitet werden kann." Natürlich spielt auch die große Kraftstoffeffizienz, mit der die Maschinen arbeiten, für Schreiner eine Rolle, der seine Bagger jeden Tag beim Besuch seiner Baustellen selbst betankt.

Um auf Abbruchbaustellen schnell und effizient arbeiten zu können, hat Schreiner alle größeren Bagger mit Schnellwechselsystemen ausgerüstet. Hier war er vor fast 20 Jahren sogar einer der ersten OilQuick-Kunden, die mit den vollhydraulischen Schnellwechslern der Firma Schauer gearbeitet haben. Bei seinen Baggern ab 24 t setzt er die OQ80 ein. Damit kann in Sekundenschnelle zwischen sämtlichen Abbruchwerkzeugen wie Abbruchscheren mit einem Einsatzgewicht von etwa 3 t, Hydraulikhämmern und Sortiergreifern gewechselt werden. "Gerade im Abbruch ist es wichtig, für jeden Arbeitsschritt das passende Werkzeug zu nehmen. Die Mitarbeiter wechseln einfach häufiger, wenn es schnell und unkompliziert von der Kabine aus geht", weiß Schreiner. Damit werde ein effizienter und sicherer Abbruch erst möglich. Ein Backenbrecherlöffel zählt ebenfalls zu den Anbaugeräten, mit denen Schreiner arbeitet.

Alle großen Maschinen haben bei Schreiner feste Fahrer, was sich positiv auf den Gesamtzustand und die Wartung der Maschinen auswirkt. Die Kurzheckbagger ZX225-5, von denen er drei Maschinen hat, kommen überall da zum Einsatz, wo der Platz wie im innerstädtischen Bereich und in Siedlungen knapp ist und die Arbeit auf engem Raum erfolgen muss, wie bspw. beim Abbruch von Häusern aus einer Reihe, wie dies in Freising der Fall war. Hier müssen die Gebäude links und rechts, die weiter bestehen bleiben, entsprechend geschützt werden.

Abbruch in Petzenhausen bei Landsberg in unmittelbarer Nachbarschaft der Kirche.

Der ZX350 ist die Maschine der Wahl, wenn größere Gebäude wie Industriehallen abgebrochen werden müssen. Dieser Hitachi hat bei Garmisch auf dem Berg in 1500 m Höhe die abgebrannte Wankhütte abgebrochen und die Bestandteile direkt vor Ort sortiert. Richard Schreiner erinnert sich noch genau, wie schwierig es war, die Maschinen über die engen und steilen Serpentinen zum Einsatzort zu bringen, einmal vor Ort, erledigte der ZX350 den Job sehr effizient und zuverlässig. Ein weiterer herausfordernder Einsatz ist auch der Abbruch des alten Brauereigebäudes von Ingo-Bräu in Ingolstadt gewesen: Hier galt es unter anderem, einen 35 m hohen Turm einzureißen, ohne die denkmalgeschützten Gebäude in der Umgebung zu gefährden.

Da Richard Schreiner mit seinen Kunden eine sehr persönliche Beziehung pflegt, ist ihm diese Beziehung auch von der Seite seines Hitachi-Händlers Kiesel sehr wichtig. Mit Kiesel-Gebietsverkaufsleiter Matthias Ortner pflegt er einen intensiven Austausch, bespricht alle seine geplanten Investitionen mit ihm. Werden einmal Ersatzteile benötigt, sind diese am Morgen nach der Bestellung zuverlässig da. Auch den Service-Monteur Georg Übelhör, der von der Kiesel-Niederlassung aus Memmingen für Service- und Wartungsarbeiten zu ihm kommt, lobt er. "Das ganze Team bei Kiesel funktioniert einfach sehr gut."

Bei diesen Baustellen-Einsätzen hilft natürlich auch die jahrzehntelange Erfahrung mit Abbrüchen aller Art, die Richard Schreiner seit seiner Ausbildung gesammelt hat. Alle Maschinen sind sehr gut ausgelastet und so das Jahr über immer von Baustelle zu Baustelle unterwegs. Sie kommen erst zu den Weihnachtsferien zurück nach Mering, wo sie überholt, repariert und lackiert werden. Alles in allem ein funktionierendes System mit Vorbildfunktion, da wundert es nicht, dass mit den beiden Söhnen Richard und Simon bereits die dritte Generation Schreiner in den Startlöchern steht, um mit Hitachi ins Abbruch- und Erdbaugeschäft einzusteigen.

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Dieser Artikel erschien in der Ausgabe Allgemeine Bauzeitung 24/2017.

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