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Abgesackte A20: Einfluss der Wiedervernässung sollte untersucht werden

Tribsees/Schwerin (dpa). - Bei der Suche nach den Ursachen für den Zusammenbruch der Moorquerung der A 20 bei Tribsees sollte auch der Einfluss der Wiedervernässung untersucht werden. „Wir müssen uns mit dieser Frage beschäftigen, um Fehler in der Zukunft vermeiden zu können“, sagte die CDU-Landtagsabgeordnete Beate Schlupp. Eine Sprecherin des Verkehrsministeriums sagte, dass davon auszugehen sei, dass sich die Gutachten auch mit dieser Frage beschäftigen werden. Aus dem Umweltministerium hieß es, dass keine Moorschutzprojekte in unmittelbarer Nachbarschaft zur Autobahn umgesetzt wurden. Diese Angabe steht jedoch im Widerspruch zu einer Karte des Landesamtes für Umwelt, Naturschutz und Geologie, die für 2000 bis 2007 nördlich der A20 bei Langsdorf eine Moornaturierung auf 616 ha ausweist.

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