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Abriss und Neubau

Bund und Land helfen bei maroder Hochstraße Süd

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Mainz/Ludwigshafen (dpa). – Im Fall der einsturzgefährdeten Hochstraße Süd in Ludwigshafen beteiligen sich Bund und Land am Abriss und Neubau der überregional wichtigen Verkehrsachse. Die Finanzierung sei geklärt, teilten Ministerpräsidentin Malu Dreyer (SPD) und Verkehrsminister Volker Wissing (FDP) in Mainz mit. Die auf pilzförmigen Stützen ruhende Straße, an der gravierende Risse festgestellt wurden, solle so schnell wie möglich abgerissen werden. "Es besteht eindeutig Gefahr im Verzug", sagte Wissing. "Ludwigshafen ist die Herzkammer unserer Wirtschaft", sagte Dreyer. Daher müsse alles getan werden, dass der Verkehr in der zweitgrößten Stadt in Rheinland-Pfalz schnell wieder fließen könne. "Wir arbeiten auf allen Ebenen daran, die Planungen zu beschleunigen." Wegen der Schäden ist die Verkehrsachse gesperrt, über die etwa 60 000 Fahrzeuge am Tag gerollt sind. Die Süd-Trasse (B 37) gilt zusammen mit der ebenfalls maroden Hochstraße Nord (B 44) als wichtige Lebensader der Region. In Ludwigshafen sitzt unter anderem der Chemieriese BASF, zudem ist die Stadt mit rund 170 000 Einwohnern eine wichtige Verbindung nach Baden-Württemberg und Hessen.

Dieser Artikel erschien in der Ausgabe Allgemeine Bauzeitung 48/2019.

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