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Abrollcontainer und Wechselbrücken

Zentralachsanhänger verspricht Flexibilität

Für Speditionen, Recycling- und Transportunternehmen kann ein Motorwagen mit abnehmbarem Hakenabrollaufbau die bessere Wahl sein.

Wildeshausen (ABZ). – Ein neue Anhänger von Hüffermann Transportsysteme schließt Unternehmensangaben zufolge eine Lücke in der Transportlogistik. Dieser kann sowohl Wechselbrücken als auch Container nach DIN 30722 aufnehmen und transportieren. Anwender in Deutschland und Österreich aus der Recyclingbranche beispielsweise, setzten den Anhänger an zwei Tagen für den Transport von Wechselbrücken und den Rest der Arbeitswoche in der Abrollbehälterlogistik ein, so Hüffermann. Die Anpassung an die jeweilige Transportaufgabe gehe schnell, sei von Hand möglich und werde mit Bordmitteln ausgeführt.

Das Neustädter Fahrzeugbau-Unternehmen bietet auch komplett einsatzfertige Gliederzüge – also Lkw mit aufgebautem Hakenabrollkipper für DIN 30722 Behälter – und ebenfalls ausgerüstet für die Aufnahme von Wechselbrücken und den Anhänger an. Damit ist es beispielsweise möglich, auf einer Hinfahrt Wechselbrücken auszuliefern und bei der Rück- oder Weiterfahrt DIN 30722 Container wie auch gemischte Konfigurationen mit dem gleichen Fahrzeug zu transportieren.

Für Speditionen, Recycling- und Transportunternehmen kann auch ein Motorwagen mit abnehmbarem Hakenabrollaufbau die bessere Wahl sein. Das hängt vom Transportaufkommen und den Bedingungen Vorort ab oder wenn unübliche Behälterdimensionen in der Höhe und Länge in der Logistikkette anfallen. Durch ein längenverstellbares Zugrohr und niedrige Aufbauhöhe ist der Zentralachsanhänger kompatibel zu allen am Markt gängigen Abrollbehältern, 20-Zoll-ISO-Containern und Wechselbrücken.

Der Zentralachsanhänger ist wahlweise mit 22,5" einfachbereiften Markenachsen, Scheibenbremsen und Luftfederung für hohe Ladungskapazität ausgestattet. Für den Ladevorgang eines Abrollcontainers mit dem Lkw-Hakengerät ist der Anhänger für einen sicheren Stand hinten mit zwei Fallstützen und vorne mit zwei windenverstellbaren Pendelfuß-Stützen von Jost ausgestattet. Bei einer Wechselbrücke wird der Anhänger über die Luftfederung absenkt und unter die Wechselbrücke geschoben. Höhenverstellbare Jost-Twistlock-Verschlüsse nehmen die Wechselbrücke auf und fixieren diese auf der abnehmbaren Unterrahmenauflage.

Zusätzliche Ausstattungspakete, AirSave-Achsen oder eine autarke Parkbeleuchtung für abgestellte Anhänger fehlen auch nicht. Bereits seit einiger Zeit im Programm ist das zusammen mit Hella entwickelte Park Safety Fix, kurz PS-Fix, das problemlos bei der LED-Beleuchtungsanlage von Hella in den Anhänger integriert werden kann. Die Bedienung ist denkbar einfach. Solange der Anhänger am Zugfahrzeug angekoppelt ist und versorgt wird, sind keine Funktionen von PS-Fix nutzbar. Nach dem Trennen der Stromversorgung vom Motorwagen ist PS-Fix aktiv. Per Knopfdruck kann nun die Beleuchtung des stehenden Anhängers gewählt werden. Als Standard sind die Warnblinkfunktion und das Standlicht vorbelegt. Alle Komponenten sind in einer 30 x 22 x 20 cm großen, robusten und abschließbaren Box untergebracht. Größtes Bauteil ist dabei der 24-Volt-Akku, der bis zu 48 Stunden Strom für die autarke Beleuchtung liefern kann. Geladen wird der Akku über die Stromversorgung vom Motorwagen. Zusätzliche Steckverbindungen vom Motorwagen zum Anhänger sind nicht nötig, Zugdeichsel anhängen, Strom- und Druckluftanschluss herstellen – fertig. Ein intelligentes Lademanagement mit Ladestrombegrenzung auf maximal 10 Ampere sichert eine lange Lebensdauer des Akkus.

Dieser Artikel erschien in der Ausgabe Allgemeine Bauzeitung 04/2021.

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