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Ämter erteilen mehr Baugenehmigungen

Schwerin (dpa). - Der Wohnungsbau in Mecklenburg-Vorpommern kommt in Schwung. Die Bauämter haben von Januar bis August den Bau von 4231 neuen Wohnungen genehmigt - 698 mehr als im gleichen Zeitraum des Vorjahres, wie das Statistische Landesamt in Schwerin bekanntgab. Allerdings zeichnet sich gerade in den Städten mit großem Wohnungsbedarf kein besonderer Bauboom ab.  In Rostock und Greifswald, wo seit dem 1. Oktober wegen Wohnraummangels die Mietpreisbremse gilt, wurde der Bau von 380 beziehungsweise 167 Wohnungen genehmigt. In Schwerin, das nur knapp halb so groß wie Rostock ist, setzte das Bauamt seinen Stempel unter Anträge für 374 neue Wohnungen - fast so viele wie in Rostock. In Wismar, das weniger Einwohner als Greifswald hat, sind mit 250 neuen Wohnungen mehr als in Greifswald genehmigt worden. An der Spitze der Baugenehmigungen liegt der Landkreis Vorpommern Rügen mit 992 Wohnungen, gefolgt vom Landkreis Rostock mit 636. Greifswald war im vergangenen Jahr um 901 auf 58 886 Einwohner gewachsen, Wismar hingegen verlor 86 Einwohner und hat nun noch 42 906 (Stand 31. Dezember 2017). Rostock wuchs um 896 auf 208 409 Einwohner, Schwerin um 129 auf 95 797.

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