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Alho

Modulbau-Potenziale ausschöpfen

Mit Alho konnte Dresdens erste Schule in Modulbauweise realisiert werden.

Friesenhagen (ABZ). – Die Zahlen sind bekannt: Mindestens 350 000 neue Wohnungen jährlich bis 2020 – so das Bundesbauministerium – werden gebraucht, um der hohen Wohnungsnachfrage in unserem Land Herr zu werden. Was bis vor kurzem noch kritisch beäugt wurde, hat sich nun als zielführende Strategie für kostengünstigen Wohnungsbau entpuppt: Die Modulbauweise. Waren gerade Architekten zunächst skeptisch, weil sie befürchteten, anspruchsvolle Architektur und serielles Bauen können nicht Hand in Hand gehen, beweisen führende Architekturbüros nun immer öfter das Gegenteil. So auch Koschany + Zimmer Architekten, die mit dem renommierten Modulbauer Alho aus Friesenhagen ein flexibles modulares Baukastensystem entwickelten, das "Individualität in Serie" möglich macht. Eine ganze Reihe hochwertiger Wohngebäude und Wohnanlagen – u. a. in Dortmund, Bochum, Wiesbaden und Landsberg – konnten 2018 auf Basis des Systems erfolgreich realisiert werden. Weitere Gebäude werden bereits projektiert.

Auch das Bundesministerium des Innern, für Bau und Heimat und die Architektenkammern der Länder zeigen sich hinsichtlich der Chancen, die sich mit dem seriellen modularen Bauen für die Wohnungswirtschaft ergeben, zuversichtlich und initiierten mit dem Spitzenverband der deutschen Wohnungswirtschaft GdW im Mai 2018 das erste europaweite Ausschreibungsverfahren für serielles und modulares Bauen. Alho und Koschany + Zimmer Architekten gehören mit ihrem Systementwurf zu den Siegern des Wettbewerbs. Er wurde in eine Rahmenvereinbarung für den Bau von Wohnhäusern in seriell-modularer Bauweise eingebunden, die dem Wohnungsbau in Deutschland neuen Auftrieb verleihen soll.

Die Reduzierung von Bauzeit durch Vorfertigung, die Rationalisierung, Typisierung und Standardisierung bewährter Details, sowie der Einsatz nachhaltiger, qualitätsvoller Materialien prädestinieren die Alho Modulbauweise laut Unternehmensangaben bei immer mehr Bauvorhaben als lohnende Alternative zur Massivbauweise. Denn wann immer Gebäude mit vielen identischen Nutzungseinheiten erstellt werden – ob Wohngebäude, Verwaltungsbauten Krankenhäuser oder Schulen – macht der Einsatz von Moduleinheiten wegen ihrer seriellen Reproduzierbarkeit besonders viel Sinn. 2019 steht für Alho darum nicht nur im Zeichen des Wohnungsbaus: So ruft die Notwendigkeit in Deutschland, Schulen zu sanieren, zu erweitern aber auch neu zu bauen und in wohnungsnahen Stadtbezirken einzugliedern, die Vorteile moderner Modulbauweise auf den Plan. Mit ihr ist – anders als beim Bauen "Stein auf Stein" – ein schnelles, kosten- sowie terminsicheres, sauberes und leises Bauen möglich. Entscheidet sich ein Bauherr für den Bau eines Modulgebäudes, hat er von Anfang an die Möglichkeit, eventuelle Erweiterungen, Aufstockungen und/oder spätere Umnutzungen in Entwurf, Statik und Konstruktion mit einzuplanen und so besonders flexibel zu bleiben.

Schließlich sind Modulbauten keine Bauten von der Stange, sondern individuell von Architekten geplante Gebäude, die in puncto Grundrissorganisation und Gestaltung eine Vielzahl an Möglichkeiten bieten. Interessenten haben die Möglichkeit die Vorteile des modularen Bauens auf der BAU kennenzulernen. Alho präsentiert sich in Halle A2 am Stand 333.

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