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Analyse des Gerätemanagements

Betriebsmittel digital verwalten

Hilti Berater Johann Mahler (r.) steht den SBB Mitarbeitern nach der Implementierung der neuen Software-Lösungen beratend zur Seite.

Marktbreit (ABZ). – Für wasserundurchlässige Bauwerke aus Stahlbeton ist SBB Beutler & Lang Spezialist. Hilti implementierte dort Software-Lösungen und optimerte den Gerätepark. Das Angebot des Mittelständlers SBB Beutler & Lang reicht von der Ausführung einfacher Standardbehälter wie Löschwasserbehälter bis hin zu anspruchsvollen Behälteranlagen einschließlich Technikzentralen für Sprinkleranlagen sowie dem Bau moderner Kläranlagen – durch patentierte SBB-Systemschalungen monolithisch, fugenfrei und exakt kreisrund. Das mittelständische Unternehmen wird in der zweiten Generation von den Geschäftspartnern Michael Beutler und Frank Lang geführt. "Wir sind im Behälter-Bau auf alles spezialisiert, was dicht sein muss und nicht dem Standard entspricht", fasst Geschäftsführer Michael Beutler vereinfacht zusammen. Die SBB Zentrale im fränkischen Marktbreit bei Würzburg und die Niederlassung Brandenburg sorgen für Infrastruktur und Logistik. Mehr als 80 Mitarbeiter hat das Unternehmen "In Spitzenzeiten sind bundesweit 14 SBB-Kolonnen auf Montage", berichtet Michael Beutler. 60 Monteure müssen mit Material und Technik ausgerüstet werden. Zur Optimierung des Geräteparks ließ sich das Unternehmen von Hilti beraten. Hilti führte detaillierte Serviceanalysen durch und gab Empfehlungen, wie SBB seine Effizienz steigern könnte. Die Spezialisten berücksichtigten dabei Faktoren rund um die Geräte und die Erfahrungen und den spezifischen Bedarf der Mitarbeiter. "Ohne fundierte Fachkenntnis und eine umfassende Analyse ist kaum zu entscheiden, welche Anwendungskette die produktivste für die jeweilige Anforderungen ist", erläutert Johann Mahler, Berater für Software- und Serviceleistungen bei der Hilti Deutschland AG. "Wir erstellen deshalb zunächst eine Übersicht zum Umfang und den jährlichen Kosten des Geräteparks." Dabei würden die Bestandteile, Lebensdauer und Nutzungshäufigkeit der Geräte aufgenommen und Prozesse und Kostentreiber aufgeschlüsselt. Die Berater ermitteln mit dem Kunden die wichtigsten Anwendungen und identifizieren die produktivsten Lösungen. Daraus resultiere ein speziell auf die Kundenbedürfnisse zugeschnittenes Konzept.

"Zunächst war ich hauptsächlich an der digitalen Betriebsmittelverwaltung ON!Track interessiert", so Michael Beutler. Er wollte wissen, welche und wie viele Geräte das Unternehmen hat und wo sie sich befinden. Bei ON!Track werden alle Geräte, Werkzeuge und Verbrauchsmittel mit QR-Etiketten gekennzeichnet. Diese können mit einem Smartphone über eine App erfasst und mit den Produktdaten verknüpft werden.

Über die webbasierte Anwendung oder App erhalten Monteure Informationen wie Standorte, Betriebsmittelgruppen, Prüffristen oder verantwortliche Personen. Eine Active Tracking Lösung ermöglicht es, den genauen Gerätestandort zu erfassen. Mit der neuen Technologie lassen sich auch Inventuren deutlich schneller durchführen: Die Bluetooth-Signale der Betriebsmittel werden empfangen und inventarisiert, ohne jedes Einzelne einscannen zu müssen. Mit ON!Track stehen neben gerätespezifischen Informationen beispielsweise auch sicherheitsrelevante Unterlagen zur Verfügung, wie zum Beispiel zur DGUV V3 Prüfung oder zu den vom Gesetzgeber vorgeschrieben Gefährdungsbeurteilungen. "So haben meine Mitarbeiter alle Geräteunterlagen und Wartungstermine immer dabei und können bei Bedarf die Prüfhistorie direkt auf der Baustelle lückenlos vorweisen", erklärt der Geschäftsführer.

"Nachdem wir die Analyse-Ergebnisse vorliegen hatten, war schnell klar, dass wir mit der Einführung des Hilti-Flottenmanagements einen weiteren großen Hebel bezüglich der Produktivitätssteigerung haben", sagt Michael Beutler. Die Flottengeräte werden nicht gekauft, sondern zu einer monatlich festen Gebühr genutzt. Damit kann SBB Beutler & Lang die Ausgaben stets kontrollieren und planen. "Unsere Mitarbeiter sind hochmotiviert, arbeiten immer auf dem neuesten Stand der Technik und können Bedarfsspitzen oder Spezialanwendungen flexibel mit dem Mietgeräte-Service im Rahmen des Hilti-Flottenmanagements abdecken", resümiert Beutler nach der erfolgreichen Umstrukturierung. Sie hätten so gut wie keine Ausfallzeiten mehr. Das Unternehmen könne seinen hohen Qualitätsanspruch nun noch besser erfüllen.

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Dieser Artikel erschien in der Ausgabe Allgemeine Bauzeitung 47/2019.

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