Anlagen von Gips-Hersteller in Soledar betroffen

Angriff auf ukrainisches Werk von Knauf

Iphofen (dpa). – In der Ostukraine ist eine stillgelegte Gipsplattenfabrik des Unternehmens Knauf mit Hauptsitz in Unterfranken bombardiert worden. „Durch die Luftschläge wurden Geschäftsräume beschädigt, und es brach Feuer aus“, habe der Militärgouverneur des Gebiets Donezk, Pawlo Kyrylenko, in einem Nachrichtendienst unlängst geschrieben.

Es sei aber niemand verletzt worden. Er habe Russland die absichtliche Zerstörung von Industrie in der Region vorgeworfen. Knauf habe nun bestätigte, dass das Werk in Soledor im Donbass von einer Rakete getroffen und in Brand gesetzt worden sei. Wer sie abgeschossen habe, sei dort nicht bekannt.

„Soweit wir wissen, sind bei dem Raketenangriff keine Menschen verletzt worden“, hieß es auch von Seite des Unternehmens. Der genaue Umfang der Schäden ließe sich wegen der andauernden Gefechte vor Ort noch nicht feststellen.

Knauf hatte das Werk kurz nach der russischen Invasion außer Betrieb gesetzt.

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