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Aqua-Top-Thermoboden

Vorteile gegenüber konventioneller Dämmung ausschöpfen

Dachbaustoffe

Sauberer Abschluss der Dämmebene mit dem Aqua-Top-Thermoboden von Joma.

Holzgünz (ABZ). – In der Ausschreibung für die Dachsanierung der Mehrfamilienhäuser mit 32 Wohneinheiten in Kaufbeuren (Ostallgäu) aus den 1960er-Jahren stand die herkömmliche Dämmung mit Folie, Styropor und Abdeckplatte. 6000 m² der obersten Geschossdecke mussten dort saniert werden, um die gesetzlichen Dämmwerte der Energie-Einspar-Verordnung (EnEV) erfüllen zu können. Thomas Holdenried, Geschäftsführer der Bautechnik Holdenried in Dirlewang, schlug Franz Tuppek, Planer und Energieberater der E-P-B Energieberatung-Planung-Bauleitung aus Blonhofen, vor, für die Dämmung den Aqua-Top-Thermoboden des Dämmstoffspezialisten Joma aus Holzgünz zu verwenden. "Das war genau die richtige Entscheidung, denn die Eigentümer hatten große Bedenken wegen möglicher Feuchtigkeitsbildung, wie sie bei der konventionellen Dämmung mit Styropor häufig auftritt. Dank des patentierten Nut- und Federsystems von Joma gab es diesbezüglich keinerlei Probleme. Und vom enormen Zeitvorteil bei der Verlegung profitierten alle Beteiligten", freut sich Tuppek über das gelungene Projekt.

Die Joma-Dämmstoffelemente wurden mit einem Kran direkt in das Dachgeschoss gebracht und konnten so vor Ort zeitsparend verarbeitet werden. Für Holdenried war es bei seiner Entscheidung für das Joma-Produkt auch wichtig, ständig einen Ansprechpartner in der Nähe zu haben: "Die Zusammenarbeit mit dem Hersteller klappte wirklich hervorragend. Es ist schon ein Vorteil, wenn man ein Produkt verarbeiten kann, das in der Region hergestellt wird", betont Holdenried. Er verarbeitete den Aqua-Top-Thermoboden zum ersten Mal und zeigt sich restlos überzeugt: Gegenüber der konventionellen Dämmung mit Styropor sind es jetzt nicht mehr fünf Arbeitsgänge, sondern nur noch ein einziger: "Wenn konventionell gedämmt wird, müssen wir die Folie verlegen, die Styropor-Platten in zwei Arbeitsgängen inein-ander verzahnen und zuschneiden, dann die Abdeckplatte verlegen und das Ganze zum Schluss noch versiegeln", erklärt der erfahrene Zimmerer und Bautechniker. Und mit dem Aqua-Top-Thermoboden? "Kein kräfteraubendes Schleppen durch die Hausflure, die Elemente können mit dem Baukran direkt eingebracht werden. Und dann muss alles nur noch verlegt werden", erläutert Holdenried. Zwei Handwerker schafften mit dem Aqua-Top-Thermoboden pro Tag etwa 100 m², mit konventionellen Dämmstoffen nicht einmal die Hälfte.

Auf die Idee, entgegen der Ausschreibung das Joma-Produkt zu empfehlen, kam er, als er die große Fläche im Sanierungsobjekt las – und da er bereits bei einem anderen Projekt hervorragende Erfahrungen mit Joma-Kellerdeckenelementen gemacht hatte, lag die Entscheidung nahe, es auch dieses Mal mit einem Produkt aus Holzgünz zu versuchen. "Meine Mitarbeiter arbeiten sehr gern mit dem innovativen Aqua-Top-Thermoboden", bestätigt Holdenried. Denn zusätzlich zu den feuchtigkeitsunempfindlichen Dämmplatten aus Spezialhartschaum verfügt der Boden auch über eine feuchtigkeitsunempfindliche P7-Holzwerkstoffplatte (nach EN 312 geprüft), ein Luftkanalsystem und ein absolut wärmebrückenfreies Verlegesystem. Der Aqua-Top-Thermoboden ist in den Wärmeleitfähigkeitsstufen 034, 032 und 031 sowie in Dicken von 115 bis 295 mm erhältlich.

In Kaufbeuren sind bei der Generalsanierung der Mehrfamilienhäuser 135 mm dicke Platten WLG 032 zum Einsatz gekommen. Höchste Festigkeit in Längs- und Querrichtung sei durch die integrierte Holzwerkstoffplatte garantiert. Dank des patentierten Nut- und Federsystems von Joma biete der Boden dem Verarbeiter auch eine vergrößerte Leimfläche und damit Kraftschlüssigkeit im Verbindungsbereich.

"Als ich die Ausschreibung für dieses Projekt in die Hände bekam, habe ich gleich bei Bautechnik Holdenried nachgehakt und vorgeschlagen, auf unser Aqua-Top-Premiumprodukt umzusteigen", sagt Stefan Miller, Fachberater bei Joma: "Nicht zuletzt die exakt schließende Fuge war dem Verarbeiter besonders wichtig, und da konnte unser Aqua-Top-Thermoboden punkten." Die Handwerker vor Ort konnten sich Kraft und Zeit sparen. Mögliche Beschädigungen beim Zusammenschieben seien nahezu ausgeschlossen.

Denn Nut und Feder sind im Dämmstoff doppelt ausgeführt – ab einer Stär-ke von 250 mm sogar dreifach. Das System wurde von der Joma-Dämmstoffwerk GmbH optimiert: Mit dem neuen Material Neopor-EPS werden nun Dämmwerte von 0,031 W/mK erreicht, sodass die geforderten Werte der EnEV 2014 bereits mit einer Gesamtdicke von 128 mm (inkl. 8-mm-HDF-Trägerplatte) erfüllt werden. Durch die unterschiedlichen Ausführungen als HDF- oder Spanplatte (wahlweise versiegelt) sowie der Aqua-Top-Oberfläche lasse sich für jedes Projekt das passende Thermoboden-System ermitteln. Der Produktkonfigurator unter www.joma.de kann bei der Auswahl behilflich sein.

Dieser Artikel erschien in der Ausgabe Allgemeine Bauzeitung 35/2017.

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