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Arbeiten am umstrittenen Riederwaldtunnel beginnen später

Frankfurt/Main (dpa). - Der Bau des umstrittenen Riederwaldtunnels in Frankfurt wird sich wahrscheinlich um ein Jahr verzögern. Wie Jürgen Semmler von der hessischen Straßenbehörde Hessen Mobil sagte, steht noch die Erteilung des Baurechts aus. „Wir gehen davon aus, dass dies bis Ende dieses Jahres geschieht“, sagte Semmler. Erst dann könne man Aufträge an Baufirmen erteilen, was erneut ein Jahr in Anspruch nehme. Insofern rechne man mittlerweile nicht mehr damit, dass mit dem Tunnelbau im kommenden Jahr begonnen werden kann.  „Es dürfte 2021 werden“, sagte Semmler. Etwa acht Jahre könnten dann die Arbeiten an dem Projekt dauern. Grund für die Verzögerung sei unter anderem die große Zahl von Einwendungen, die sich gegen das Projekt richteten. Das Projekt gilt als umstritten. Unter anderem wird von Anwohnern und Initiativen ein verbesserten Lärmschutz sowie mehr Artenschutz gefordert. Zuerst hatte die Frankfurter Rundschau über die Verzögerung berichtet. Der 1100 m lange Tunnel soll die Lücke zwischen den Autobahnen 66 und 661 schließen. Seit 1985 gehört das Projekt zu den verkehrspolitischen Dauerbrennern in der Stadt. Bisher hieß es, mit dem Bau könne frühestens Ende 2019 begonnen werden. Der Tunnel soll die Bewohner in den Stadtteilen Bornheim und Riederwald von Verkehrslärm entlasten.

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