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Architekt: Stadtplaner müssen Flüchtlinge integrieren

Hannover (dpa). - Container und Zeltstädte können keine dauerhafte Lösung zur Unterbringung von Flüchtlingen sein. Der hannoversche Architekturprofessor Jörg Friedrich plädiert dafür, Asylbewerber zur besseren Integration in kleinere Wohneinheiten in Großstädten zu verteilen. "Im Moment findet im Städtebau eine Ausgrenzung von Flüchtlingen statt, indem die Menschen ständig in die Peripherie in umzäunte Lager geschickt werden", sagte der Architekt der Deutschen Presse-Agentur. Friedrich hat gemeinsam mit Studenten der Leibniz Universität Hannover alternative Wohnformen für Flüchtlinge entwickelt. Unter anderem schlägt er vor, Holzbauten statt Blechcontainer zu errichten sowie öffentliche Flachdach-Gebäude aufzustocken. "Wohnen ist ein Grundbedürfnis, das wir alle haben. Es bedeutet ein Stück Heimat, der Raum zum Wohnen schafft Identität", sagte Friedrich. "Flüchtlinge haben ein Recht darauf, in einer menschenwürdigen Architektur zu
leben."

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