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Architekten und Stadtplaner

Holz-Modul-Bauten für Flüchtlinge sinnvoll

FRANKFURT/MAIN (dpa). - In variablen Holz-Modul-Bauten könnten Flüchtlinge nach Auffassung von Architekten und Stadtplanern menschenwürdiger und zugleich preiswerter unterkommen als in Containern. "Die Städte müssen unweigerlich neue planerische Lösungen und Strategien entwickeln", sagte die Präsidentin der Architekten- und Stadtplanerkammer Hessen (AKH), Brigitte Holz, in Frankfurt angesichts der steigenden Zahl von Asylsuchenden. Nur auf dezentrale Lösungen in den einzelnen Städten und Gemeinden zu setzen, reiche nicht mehr aus.

Die Planung der flexiblen und attraktiven Holz-Module werde etwa drei Monate dauern, die Bauzeit nur drei Wochen. Vorausgehen müsse allerdings ein Architektenwettbewerb, den die Landesregierung ausloben solle. Ein solcher Wettbewerb werde bis zu zwei Monate in Anspruch nehmen.

"Die Rahmenbedingungen sind die größere Herausforderung als die Architektur", betonte Holz. Um geeignete Flächen zu finden, will die Kammer mit den Wohnungsbaugesellschaften einen Grundstücksatlas erstellen. Die Wohnungswirtschaft habe viele Grundstücke «mit Nachverdichtungspotenzial», sagte Holz. Die schwierige Suche nach solchen Grundstücken und die Baugenehmigungsverfahren kosteten auch Zeit.

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Dieser Artikel erschien in der Ausgabe Allgemeine Bauzeitung 31/2015.

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