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Asphaltstraßenbau

Bunte nimmt neues Mischwerk in Betrieb

Bauwirtschaft, Unternehmenszahlen, Straßenbau und Verkehrswesen

Freuen sich über das neue Asphaltmischwerk in Winsen (v. l.): Manfred Wendt, Bunte-Geschäftsführung, Bürgermeister André Wiese, Superintendent Christian Berndt und Helmut Renze, Bunte-Geschäftsführung.

WINSEN/PAPENBURG (ABZ). - Die Johann Bunte Bauunternehmung GmbH & Co. KG (Papenburg) baut die eigene Asphaltmischgutproduktion weiter aus. Die Unternehmensgruppe hat kürzlich ihre elfte Anlage im Nordwesten am Standort Winsen/Luhe nahe Hamburg in Betrieb genommen. Durch eine mittlerweile in weiten Teilen flächendeckende Produktion von Osnabrück über das Emsland und Ostfriesland sowie Oldenburg bis nach Hamburg stärke Bunte das Kerngeschäftsfeld Straßen- und Autobahnbau nachhaltig, betonte der geschäftsführende Gesellschafter Manfred Wendt bei der feierlichen Einweihung vor zahlreichen Gästen im Beisein des Winsener Bürgermeisters André Wiese (CDU). Mit rund 5 Mio. Euro sei dies die größte Einzelinvestition des laufenden Jahres. Seinen Segen erhielt das moderne und innovative Werk von dem Superintendenten Christian Berndt vom Kirchenkreis Winsen.

Die Stadt Hamburg und dessen Umland böten ein hohes Marktpotenzial. Der Bedarf an öffentlicher Infrastruktur in der Region sei hoch, betonte Wendt. Deshalb plane Bunte in Winsen auch einen Straßenbau-Standort aufzubauen. "Wir setzen auf eine marktnahe Betreuung und Bearbeitung." Von Winsen aus könne ein Großteil der umliegenden Autobahnen und auch der Hamburger Hafen schnell erreicht und bedient werden. Mit dem Einbau von Flüsterasphalt auf der BAB A 1 am Horster Dreiecks sowie der Erschließung des Gewerbegebiets im Winsener Stadtteil Lohdorf hätten vor kurzem bereits zwei neue Aufträge akquiriert werden können, die zusammen mit bereits bestehenden Projekten in der Region für eine hohe Auslastung im laufenden Jahr sorgten. Bis zu 50 Arbeitsplätze könnten im ersten Schritt in dem neuen Asphaltmischwerk und der Niederlassung entstehen. Die Stadt Winsen profitiere mit Bunte darüber hinaus von einem "verlässlichen Gewerbesteuerzahler". Die Effizienz der neuen Asphaltmischanlage entstehe durch die innovative und energiesparende Technik des Mischwerks, die unter anderem die Zugabe von bis zu 70 % Asphaltfräsgut (Recyclingmaterial) ermögliche. "Mit dieser Anlage verbinden wir Wirtschaftlichkeit und den schonenden Umgang mit Ressourcen in höchstem Maß", betonte Wendt. Zudem würden die Belastungen durch Lärm, Feinstaub und Gerüche minimiert. Die Emissionen lägen um ein bis zwei Drittel unter den gesetzlich vorgeschriebenen Grenzwerten.

Der Asphaltstraßenbau zählt mittlerweile zum Kerngeschäft der emsländischen Unternehmensgruppe die deutschlandweit zu den führenden Bauunternehmen zählt. Seit 2002 hat Bunte nach eigenen Angaben ihre Asphaltmischgutproduktion kontinuierlich auf- und ausgebaut. Dazu seien insgesamt mehr als 60 Mio. Euro investiert worden. "Damit sichern wir höchste Qualität und Wirtschaftlichkeit zugleich", sagte Wendt. Mit neun stationären und zwei mobilen Asphaltmischgutanlagen betrage die gesamte Produktionskapazität mehr als 1,5 Mio. t pro Jahr.

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