Auch bei schlechter Witterung sanieren und bauen

Neue Reaktivabdichtung trocknet schnell

Zwickau (ABZ). – Auf Baustellen spielen die Witterungsverhältnisse eine entscheidende Rolle. Vor allem, wenn es um die Abdichtung von erdberührten Bauteilen, Terrassen und Balkonen geht. Schlägt das Wetter um, so kann dies den Zeitplan erheblich gefährden. Denn zumindest die Abdichtungsarbeiten müssen auch bei kritischer Wetterlage zuverlässig und termingetreu ausgeführt werden, um Bauzeitplan und Kosten im Griff zu behalten. Das Produkt Profidicht Hybrid 2K, eine zweikomponentige Reaktivabdichtung, ermöglicht Planungssicherheit auch bei schlechten Witterungsverhältnissen, teilt der Hersteller Bornit mit. Für die auf der "BAU 2019" vorgestellte innovative Hybrid-Abdichtung sei eine neuartige Materialrezeptur entwickelt worden.

Im Vergleich zu anderen handelsüblichen Reaktivabdichtungen enthält das Produkt nach Herstellerangaben neben den typischen Polymerdispersionen zusätzlich als wichtigen Bestandteil den Abdichtungsstoff Bitumen. Bitumen sei ein natürliches Abdichtungsmaterial und kein Gefahrstoff. Gegenüber chemischen Substanzen und Wasser sei Bitumen inerter, stabiler und hydrophober (wasserabweisender) als eine Polymerdispersion, so der Hersteller. Eine kapillare Feuchtigkeits- beziehungsweise Wasseraufnahme der Abdichtungsschicht sei ausgeschlossen, da durch das Bitumen die offenen Kapillaren "verstopft" und abgedichtet würden. So ermögliche Bornit-Profidicht Hybrid 2K durch eine besondere Hybrid-Materialstruktur aus einem Bitumen-Polymer-Komplex und speziellen Mineralien auch bei geringen Schichtdicken und ohne Verstärkungseinlage einen sicheren Feuchteschutz für das Bauwerk.

Grundsätzlich vereine das Produkt die Eigenschaften von mineralischen Dichtungsschlämmen und polymermodifizierten Bitumen-Dickbeschichtungen. Im Gegensatz zu anderen Abdichtungsprodukten am Markt habe es eine Typ-Prüfung nach DIN 18514 und eine CE-Kennzeichnung als Produktgattung für PMBC zugleich. Bornit-Profidicht Hybrid 2K lasse sich daher ohne aufwändige einzelvertragliche Regelung nach der aktuellen DIN 18533 anwenden.

Bornit-Profidicht Hybrid 2K sei vielseitig, so der Hersteller. Zu den Vorteilen zähle eine optische Durchtrocknungshilfe und schnelle Regenfestigkeit nach etwa zwei bis drei Stunden. Auch ohne Verstärkungseinlage dichte sie bei geringen Schichtdicken sicher, sei kälteelastisch und druckwasserdicht. Sie sei geeignet bei den Wassereinwirkungsklassen W1-E, W2.1-E, W3-E und W4-E.

Sie hafte sehr gut und sei sehr druckfest. Die Dichtigkeit gegen Radon sei geprüft. Die lösemittelfreie und umweltschonende Reaktivabdichtung von Bornit sorge für eine schnelle, weitestgehend witterungsunabhängige Durchtrocknung und könne bereits nach 24 Stunden mechanisch belastet werden. Die Konsequenzen seien ein schnelleres Verfüllen der Baugrube und kürzere Standzeiten.

Das Produkt könne nicht nur bei Außenabdichtungen, sondern auch bei der Zwischenabdichtung von Bodenplatten, Balkonen und Terrassen sowie als haftstarker Ansetzkleber für Perimeter-Dämmplatten auf mineralischen und bituminösen Untergründen eingesetzt werden. Das Produkt ist für den Einsatz auf waagerechten und senkrechten Flächen geeignet. Aufgrund der UV-Stabilität könnten auch nicht erdberührte Bereiche – wie zum Beispiel der Sockel – abgedichtet werden. Diese ließen sich später mit Dispersionsfarben und geeigneten Putzen einfach überarbeiten. Darüber hinaus überbrücke die Reaktivabdichtung sicher Risse.

Geeignete Untergründe sind mineralische Untergründe, gefügedichter Beton, Putz PII und III, vollfugig erstelltes Mauerwerk, Zementestrich oder alte tragfähige bituminöse Abdichtungen. Der Untergrund muss fest, sauber, tragfähig und frostfrei sowie frei von Fetten, Anstrichen, Zementleimschichten, Trennmitteln, Sinterschichten, Kiesnestern und losen Teilen sein. Saugende und absandende Untergründe müssen mit einer Haftemulsion oder Verkieseler grundiert werden. Eine Kratzspachtelung ist nach DIN 18533 vorgeschrieben und speziell bei mineralischen Untergründen erforderlich. Neben dem Spachtelverfahren kann das Produkt auch maschinell verarbeitet werden, zum Beispiel mit Graco-Spritzmaschinen. Nach dem Vermischen der Pulver- und der Flüssigkomponente beträgt die Verarbeitungszeit etwa 45 Minuten. Das Produkt wird in mindestens zwei Arbeitsgängen aufgetragen.

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