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Auf dem Dach

Materialien halten Umwelteinflüssen stand

Braas, Dachbaustoffe, Dachbau

Durch seine spezielle Formsprache verleiht der Dachstein "Tegalit Titan" jedem Dach einen individuellen Charakter.

OBERURSEL (ABZ). - Das Dach schützt mit seiner Eindeckung das Gebäude vor allen Witterungseinflüssen und soll selbst bei hohen Belastungen, wie Stürmen oder starken Niederschlägen standhalten. Doch Aktiv-Dachbaustoffe können noch viel mehr – etwa ihre Oberfläche selbsttätig sauber halten, Elektrosmog reduzieren oder auch das Raumklima verbessern.

Dank innovativer Oberflächen können diese Hightech-Materialien aktiv Umwelteinflüsse nutzen und dadurch einen Beitrag zum Wohlergehen für Mensch und Umwelt leisten. Jeder, der schon mal unterm Dach gewohnt hat, kennt das: An Sommertagen wird es schnell unangenehm heiß, die Räume kühlen kaum aus und an einen erholsamen Schlaf ist nicht mehr zu denken. Gut, wenn die Hitze von draußen gar nicht erst rein kommt. Neue Dachsteine, beispielsweise mit der "Protegon"-Technologie von Braas reflektieren nach Unternehmensangaben mit speziellen Pigmenten in ihrer Oberfläche bis zu 300 % mehr Infrarotstrahlen als herkömmliche Dachsteine oder Dachziegel. Das wirkt sich positiv auf das Wohnraumklima aus: Je nach Dachaufbau reduziert sich die Innentemperatur um bis zu 2 °C. Im Sommer sinkt so der Energieverbrauch für die Klimatisierung. Damit sparen Bauherren Geld und schonen die Umwelt. Unterdeckbahnen, wie etwa die "Divoroll Clima+ 2S", wirken in ähnlicher Weise: Mit ihrer speziellen Metallbeschichtung reflektieren sie nicht nur bis zu 83 % der Wärmestrahlung, sondern verringern auch messbar die Wirkung von Elektrosmog. Für saubere Verhältnisse wie von selbst sorgt die Frankfurter Pfanne "Titano/x". Das in die Oberfläche des Dachsteins eingebundene Titandioxid wandelt bei Sonneneinstrahlung schädliche Stickoxide in harmlose Nitrate um und sorgt so für bessere Luft. Organischer Schmutz wie Algen oder Moose wird durch das Titandioxid ebenfalls zersetzt. Regen wäscht die Nitrate und Schmutzablagerungen vom Dach. Übrigens: Am Boden dienen die Nitrate als Nährstoff für Pflanzen.

Dächer schützen das Haus und regulieren das Raumklima – zugleich lässt sich im "Oberstübchen" selbst Energie erzeugen, indem man sich die Kraft der Sonne zunutze macht. Besonders vorteilhaft sind so genannte Indach-Lösungen. Im Gegensatz zu Photovoltaik-Aufdach-Anlagen heben sie sich nicht vom Dach ab. So entsteht eine harmonische und geradlinige Dachoptik. Sogar bei schwersten Stürmen bieten beispielsweise die integrierten Module der Braas-Photovoltaik-Indach-Systeme "Universal" und "Premium" kaum Angriffsflächen für Windbelastungen.

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Dieser Artikel erschien in der Ausgabe Allgemeine Bauzeitung 36/2012.

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