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Auf dem Wendelstein

Deutschlands höchste Kirche wieder geöffnet

Brannenburg (dpa). – Die höchstgelegene Kirche Deutschlands auf dem Wendelstein in den Bayerischen Alpen ist mit einem Festgottesdienst wiedereröffnet worden. Sie war für rd. 700 000 Euro renoviert worden. Der Erzbischof von München und Freising, Kardinal Reinhard Marx, rief die Menschen beim Gottesdienst zur gewissenhaften Bewahrung der Schöpfung auf.

Das "Haus der Schöpfung" gehöre "nicht einzelnen Personen, nicht einzelnen Kontinenten, sondern allen, dem Leben selbst", sagte Marx, der auch Vorsitzender der katholischen Deutschen Bischofskonferenz ist, laut einer Mitteilung. Gerade heute sei diese Verantwortung "so wichtig". Marx wies dabei auf die Bedeutung des Pariser Klimaschutz-Abkommens hin, ohne aber namentlich auf den US-Präsidenten Donald Trump und den US-Ausstieg aus dem Abkommen einzugehen. Die rd. 100 m unter dem Gipfel auf 1730 m Höhe gelegene Kirche ist ständig extremen Witterungseinflüssen ausgesetzt. Durch Grundmauern, undichte Mauerfugen und Blechanschlüsse war Feuchtigkeit eingedrungen. Neben dem Mauerwerk und dem Dach wurde auch die Glockentechnik des 1890 errichteten Gotteshauses saniert und elektrifiziert.

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Dieser Artikel erschien in der Ausgabe Allgemeine Bauzeitung 26/2017.

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