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Auf die Schippe genommen

"Bemoost"

Das ganze Leben ist ein Spiel und für manche Menschen am besten im Rausch zu ertragen. Deshalb sind sie immer wieder auf der Suche nach berauschenden Mittelchen, die am besten auch noch legal sind. Seit einigen Jahren werden Lebermoose im Internet als "Legal Highs" angepriesen. Ob die Moose der Hanfpflanze Konkurrenz machen können, das versuchen Forscher der Universität Bern herauszufinden. Bekamen Mäuse die Substanzen aus den Moosen injiziert, zeigten sie Auffälligkeiten, die auch nach Cannabis-Konsum typisch sind. So waren sie weniger schmerzempfindlich, ihre Bewegungen verlangsamten sich und ihre Körpertemperatur sank. Die Ergebnisse zeigen, dass das in den unscheinbaren Pflanzen enthaltene Cannabinoid durchaus therapeutisches Potenzial hat. So wirkt es zwar weniger stark, ist aber effektiv genug – und könnte weniger Nebenwirkungen haben. Bis Lebermoose zum Einsatz kommen können, sind jedoch weitere Studien nötig. Und dann muss die Polizei im Rahmen der Drogenschnelltests bei Fahrzeugkontrollen auch prüfen, ob jemand "bemoost" unterwegs ist . . . aw

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Dieser Artikel erschien in der Ausgabe Allgemeine Bauzeitung 45/2018.

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