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Auf die Schippe genommen

Botox

In Saudi-Arabien sind Kamele Symboltiere. Wie Hunde, Katzen,Kaninchen und Kühe sich bei uns in Schönheitswettbewerben messen müssen, wird dort die "Miss Kamel" gekürt. Im Ringen um den Titel haben in diesem Jahr einige Kamelbesitzer mit Blick auf ein Preisgeld von insgesamt57 Mio. Dollar tief in die Trickkiste gegriffen. Um den Tieren bessere Chancen zu verschaffen, wurde ihnen Botox in Lippen, Nase und den Kiefer gespritzt. Damit sollten die Dromedare für die Jury hübscher gemacht werden, denn volle, hängende Lippen gelten bei Kamelen als Schönheitsideal. Insgesamt entdeckte die Jury zwölf "getunte" Wüstenschiffe und disqualifizierte sie. Denn laut den Regeln des Turniers dürfen "Kamele, die Drogenin den Lippen haben, rasiert sind oder in ihrer natürlichen Form sonst irgendwie verändert wurden", nicht an dem Wettstreit teilnehmen. Das Ganze klingt wie eine Geschichte aus "1001 Nacht – Version 4.0". aw

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Dieser Artikel erschien in der Ausgabe Allgemeine Bauzeitung 06/2018.

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