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Auf die Schippe genommen

Fantasie

Ob Pizza, Burger, Eis, Schokolade, Torte oder Chips – der erste Bissen schmeckt fantastisch. So gut, dass man glaubt, nie wieder etwas anderes essen zu wollen.Der zweite Bissen ist gut und beim dritten schmecken der Burger oder das Stück Torte nur noch durchschnittlich. Und der Lieblingsfilm fühlt sich nach dem fünften Mal Anschauen nicht mehr so an wie beim ersten Mal. Es ist der Reiz des Neuen, der glücklich macht und schnell vergeht. Das einzige was dagegen hilft, sind neue Reize – und das kann auf Dauer kostspielig werden, wenn es um Materielles geht. Jetzt haben Forscher einfachere und günstigere Methoden gefunden, wie man die Freude an Alltäglichem wiederentdeckt und das Glückslevel aufrechterhalten kann: Die Dinge einfach mal auf ungewöhnliche Art undWeise tun. Wer z. B. Popcorn plötzlich mit Stäbchen isst, der ist aufmerksamer und taucht tiefer in das Geschehen ein. Wichtig ist immer, wie ungewöhnlich eine Erfahrung ist. Restaurants weltweit machen sich diese Wirkung schon zu Nutze: dort essen die Besucher im Bett oder im Dunkeln. Pippi Langstrumpf hat es vorgemacht: Sie legte sich zum Schlafen falsch herum ins Bett. Wer im Alltag einen kleinen Glückskick benötigt, könnte also z. B. bei der nächsten Pizzabestellung versuchen, jedes Stück ein wenig anders zu essen: das erste mit den Händen, das zweite mit Messer und Gabel, das dritte zusammengrollt. Oder das alte Sofa, dessen man inzwischen überdrüssig geworden ist, einfach mal an eine andere Wand stellen, anstatt es gleich zu entsorgen. Der Kreativität sind keine Grenzen gesetzt und jeder macht sich die Welt wi di wi di wie sie ihm gefällt. aw

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Dieser Artikel erschien in der Ausgabe Allgemeine Bauzeitung 27/2018.

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