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Auf die Schippe genommen

Gurken

Dass Gurkenwasser viele gute Eigenschaften haben soll, ist ja schon länger bekannt. So soll ein Schluck von dem Sud zum Beispiel gegen Muskelkater helfen. Jetzt hat ein Pilotprojekt in der niederbayerischen Stadt Dingolfing gezeigt: Gurkenwasser macht auch der Straßenglätte den Garaus. Seit einem Jahr benutzt die örtliche Straßenmeisterei dort Gurkenwasser statt Flüssigsalz, um die Straßen von Eis zu befreien. Das Gurkenwasser stammt vom Feinkosthersteller Develey in Dingolfing, wo es bei der Produktion von Salzgurken entsteht und normalerweise entsorgt wird. Statt den Sud über die Abwasseranlage zu entsorgen, wird er nun seit einem Jahr zu 21-prozentiger Sole umgewandelt und im Winterdienst weiterverwendet. Nach einem Jahr Testphase steht fest, so AndersMaier, Leiter der Straßenmeisterei Dingolfing: "Es ist kein Unterschied zu der eigens produzierten Sole zu erkennen und im Winterdienst können dieselben Erfolge erzielt werden." Künftig sollen in Dingolfing durch den Einsatz von Gurkenwasser bis zu 1000 Tonnen Streusalz ersetzt und damit eingespart werden. Vielleicht erklärt sich so auch, warum manche Autofahrer im Winter nicht zügig fahren, sondern über die Straßen gurken . . . aw

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