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Auf die Schippe genommen

Hicks

Über das Reisen mit der Deutschen Bahn kann man ja vieles behaupten. Dass es jemals langweilig werden würde, jedoch nicht. Auch die jüngste Posse aus der bunten Welt des alltäglichen Zugfahrt-Wahnsinns scheint auf den ersten Blick Öl ins Feuer der ewig nörgelnden DB-Kritiker zu gießen. Wer genau hinsieht, entdeckt jedoch auch positive Seiten. Die Rede ist von einem 33-jährigen Servicemitarbeiter der Deutschen Bahn, den der Alkoholausschank im Bordbistro während einer Zugfahrt von Basel nach Berlin an seine Grenzen gebracht hat. Statt seine Gäste zu bedienen, hatte sich der Kellner jedoch vornehmlich selber eingeschenkt. Als der junge Mann dann in Niedersachsen den Service wegen Volltrunkenheit komplett einstellte und leicht unangenehm wurde, musste er durch die Bundespolizei in Braunschweig aus dem Zug befördert werden. Zugunsten des Beklagten muss eingeworfen werden, dass die sieben- bis achtstündige Fahrt von Basel nach Berlin schon recht trocken werden kann. Für die Bahn spricht auch, dass das Bistro über den Großteil der Strecke hinweg überhaupt geöffnet war. Als positives Signal gilt nicht zuletzt zu verbuchen, dass der Zug ordnungsgemäß zwischen Hannover und Berlin gehalten hat. Das war in der jüngeren Vergangenheit nicht immer der Fall. Ob jedoch auch die Wolfsburg-Reisenden dieses Mal an ihrem Zielort abgesetzt wurden, ist nicht überliefert. rb

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